Das Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg hat nach einem Brand in einem Schaltschrank am Montagvormittag wieder geöffnet – allerdings nur für 1.600 Besucher. Das beliebte Freibad war wegen des Brandes, der die Wasseraufbereitung beeinträchtigte, zunächst geschlossen, wie eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe mitteilte. Ab 14:00 Uhr durften wieder Gäste ins Bad, jedoch in begrenzter Zahl.
Brandursache noch unklar – Feuerwehr musste nicht ausrücken
Die Ursache des Brandes wird noch geprüft. Die Feuerwehr war laut Angaben der Bäder-Betriebe nicht im Einsatz. Der Schaden beschränkte sich auf den Schaltschrank, der für die Wasseraufbereitung zuständig ist. Ein Austausch des defekten Teils ist für Dienstag geplant. Die Sprecherin rechnet damit, dass der Badebetrieb im Laufe des Dienstags wieder vollständig hochgefahren werden kann.
Hohe Besucherzahlen am Wochenende
Am Wochenende verzeichneten die Berliner Bäder-Betriebe rund 7.000 Besucher pro Tag im Prinzenbad. Die derzeitige Begrenzung auf 1.600 Gäste dient dazu, den eingeschränkten Betrieb zu gewährleisten, bis die Wasseraufbereitung wieder einwandfrei funktioniert.
Columbiabad weiterhin geschlossen – Verzögerung bei Wiedereröffnung
Auch das nahegelegene Columbiabad bleibt vorerst geschlossen. Die Betreiber gehen davon aus, dass das Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken am 3. Juli öffnen können. Ursprünglich war die Wiedereröffnung bereits für den 18. Juni geplant. Grund für die Verzögerung ist laut Bäder-Betrieben ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Beschaffung von Aktivkohle für die Wasserfilter der beiden großen Schwimmbecken.



