Rewe ruft Bierschinken zurück: Allergiker in Gefahr durch Senf
Rewe ruft Bierschinken zurück: Allergiker in Gefahr

Rewe hat den beliebten „Bierschinken REWE Regional“ in 100-Gramm-Packungen zurückgerufen, weil ein falsches Etikett die Zutat Senf verschweigt. Für Allergiker kann dies lebensbedrohliche Folgen haben. Der Rückruf betrifft ausschließlich Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.06.2026 und der Chargennummer 20260609, die in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft wurden.

Falsches Etikett – Senf nicht deklariert

Hersteller ist die Fleisch- und Wurstwaren Schmalkalden GmbH. Das Unternehmen teilte mit: „Auf dem Produkt Bierschinken 100g wurde ein falsches Rückseitenetikett (Römerbraten statt Bierschinken) angebracht. Das Produkt Bierschinken enthält die Zutat Senf, die in der Zutatenliste des Römerbratens fehlt.“ Während der Römerbraten keine Senfkörner enthält, sind sie im Bierschinken deutlich sichtbar – aber nicht auf der Rückseite deklariert.

Gesundheitsrisiken für Allergiker

Senf kann bei Allergikern heftige Symptome auslösen: von Bauchschmerzen, Durchfall und Juckreiz über Atemnot bis hin zu Ohnmacht und lebensbedrohlicher Anaphylaxie. Das Unternehmen warnt daher: „Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten.“ Menschen ohne Allergien oder Unverträglichkeiten können die Wurst jedoch weiterhin essen, da sie ansonsten unbedenklich sei.

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Rückgabe und Erstattung

Kunden, die eine betroffene Packung gekauft haben, können diese in jeder Rewe-Filiale zurückgeben – auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird erstattet. Der Rückruf gilt nur für die genannten Chargen in den drei Bundesländern. Die Fleisch- und Wurstwaren Schmalkalden GmbH vertreibt ihre Produkte auch unter der Marke Thüringer Landesstolz.

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