Wer vor dem Urlaub Standby-Geräte ausschaltet, kann Energie und Kosten sparen. Viele Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind, weiß myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer). Im Durchschnitt fallen pro Gerät rund drei Euro Standby-Kosten im Jahr an. Besonders ins Gewicht fällt der Router, denn er kann mit aktivem WLAN jährlich 30 bis 40 Euro Stromkosten verursachen – teilweise mehr als ein energieeffizienter Kühlschrank.
Kühlschrank richtig vorbereiten
Vor dem Urlaub lohnt es sich, den Kühlschrank weitgehend zu leeren und zu reinigen. Verschmutzte Lüftungsschlitze erhöhen den Stromverbrauch. Außerdem empfiehlt Energieexpertin Gerhild Loer von der Verbraucherzentrale NRW, die Kühlstufe zu reduzieren. Wer Gefriergut rechtzeitig aufbraucht, kann den Gefrierschrank abtauen und für die Urlaubszeit komplett ausschalten.
Standby-Geräte vom Netz nehmen
Router, Fernseher, Stereoanlagen, Netzwerkspeicher, Mikrowellen, Kaffeevollautomaten sowie Saug- und Mähroboter verbrauchen auch im Standby Strom. Loer rät, einfach den Stecker zu ziehen. Das gilt auch für manche Halogenlampen. Deren Transformator kann selbst bei ausgeschaltetem Licht weiter Energie verbrauchen. Auch die Heizung verdient einen Blick. Wer die Anlage selbst steuern kann, sollte vor dem Urlaub den Sommerbetrieb aktivieren, damit die Umwälzpumpe nicht unnötig läuft.
Versteckte Stromfresser erkennen
Alte Zweitkühlschränke im Keller oder in der Garage verursachen oft hohe Stromkosten. Werden sie nicht benötigt, sollten sie ausgeschaltet werden. Wer nach der Reise prüfen möchte, ob noch heimliche Stromverbraucher aktiv waren, notiert vor der Abfahrt den Zählerstand. Kostenlose Strommessgeräte können dafür in vielen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale ausgeliehen werden.
Sicherheit nicht vergessen
Grundsätzlich empfiehlt die Verbraucherzentrale, möglichst viele Stecker vor dem Urlaub zu ziehen. Besonders eingesteckte Ladegeräte können sich erhitzen. Zeitschaltuhren für Lampen sind dagegen sinnvoll, da sie das Licht zu festen Zeiten ein- und ausschalten und so das Zuhause bewohnt wirken lassen.



