Die Diskussion um die Bafög-Reform zieht sich hin, und die Bundesregierung ist noch immer zu keinem Abschluss gekommen. Zuletzt sorgte Forschungsministerin Dorothee Bär mit ihrer Aussage für Aufsehen, es sei kein Drama, wenn Studierende neben dem Studium jobben – viele sammelten dabei wichtige Erfahrungen fürs Leben und den Beruf. Nun liefert eine Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) die Perspektive der Studierenden selbst: Rund jeder dritte Studierende leidet unter einer Doppelbelastung durch Studium und Job. Knapp ein Viertel (24 Prozent) hat finanzielle Sorgen. Diese Zahlen sind alarmierend und lassen die Äußerungen der Forschungsministerin noch höhnischer erscheinen.
Hoher Druck auf Studierende
Die Ergebnisse der TK-Umfrage zeigen deutlich, wie groß der Druck auf die Studierenden ist. Viele fühlen sich durch Arbeit und Geldsorgen unter Druck gesetzt. Hinzu kommen Nebenjobs und Prüfungen, die den Stress zusätzlich erhöhen. Die Studierenden verdienen Planungssicherheit und Gewissheit über die Zukunft des Bafög. Die Politik ist gefordert, hier endlich klare Verhältnisse zu schaffen.
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Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen, dass die Situation der Studierenden in Deutschland dringend verbessert werden muss. Die Politik sollte die Signale ernst nehmen und handeln.



