Tagesgeld Vergleich: Die besten Angebote im August 2026
Tagesgeld: Die besten Angebote im August 2026

Chase bietet derzeit mit 4 Prozent den höchsten Tagesgeld-Aktionszins, gefolgt von der ING mit bis zu 3,75 Prozent. Wer kurzfristig Geld anlegen möchte, findet im August 2026 zahlreiche attraktive Angebote – viele Banken locken mit befristeten Sonderzinsen für Neukunden. Ein Überblick über die Konditionen und wichtigen Details.

Chase: Spitzenreiter mit 4 Prozent Zinsen

Die US-Direktbank Chase führt das Ranking mit einem Aktionszins von 4 Prozent pro Jahr an, der für vier Monate garantiert wird. Damit übertrifft das Institut alle anderen Anbieter im aktuellen Vergleich. Das Angebot richtet sich an Neukunden und gilt für Einlagen bis zu einem bestimmten Höchstbetrag, der je nach Konditionen variieren kann.

Interessierte sollten beachten, dass die Zinsgarantie zeitlich begrenzt ist und nach Ablauf der vier Monate der variable Standardzins greift. Eine Einlagensicherung besteht über die deutsche gesetzliche Absicherung bis 100.000 Euro pro Kunde.

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ING: 3,75 Prozent mit Girokonto, 3,2 Prozent ohne

Die ING hat ihre Tagesgeldzinsen kürzlich angehoben: Neukunden erhalten nun 3,75 Prozent pro Jahr, wenn sie zusätzlich ein Girokonto eröffnen. Ohne Girokonto gibt es weiterhin 3,2 Prozent. Beide Aktionszinsen gelten für vier Monate und auf Einlagen bis 250.000 Euro. Danach fällt die Verzinsung auf den variablen Standardzins von 0,75 Prozent.

Praktisch ist, dass bei der ING kein Girokonto zwingend erforderlich ist – als Referenzkonto kann ein bestehendes Konto bei einer anderen Bank dienen. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro, zusätzlich über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu 3 Millionen Euro pro Kunde.

Consorsbank: 3,4 Prozent für fünf Monate

Die Consorsbank bietet aktuell 3,4 Prozent pro Jahr – und zwar für fünf Monate statt wie zuvor nur drei. Der Zinssatz gilt für Einlagen bis zu einer Million Euro, was das Angebot besonders für größere Anlagen attraktiv macht. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich.

Die Einlagensicherung läuft über Frankreich (Bonität A+) bis 100.000 Euro, zusätzlich ist die Consorsbank Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, der bis zu 3 Millionen Euro pro Privatkonto absichert.

Bank of Scotland: 3 Prozent für bis zu zwölf Monate

Die Bank of Scotland gewährt Neukunden 3,0 Prozent pro Jahr auf Einlagen bis 50.000 Euro – und das für bis zu zwölf Monate. Voraussetzung ist, dass die Legitimation innerhalb von fünf Tagen erfolgt und der EZB-Einlagenzins während der Aktionszeit nicht unter 1,25 Prozent fällt. Die Bank weist darauf hin: „Sollte der EZB-Einlagenzins unter 1,25 Prozent p.a. fallen, endet der Anspruch auf den Willkommens-Zins vorzeitig, und zwar 30 Tage nach unserer Mitteilung hierüber.“

Die Kontoführung ist kostenlos und komplett online, ein Girokonto bei der Bank of Scotland ist nicht erforderlich. Neukunde ist, wer in Deutschland wohnt und in den letzten sechs Monaten kein Tagesgeldkonto bei der Bank hatte. Die Einlagensicherung besteht über Deutschland bis 100.000 Euro.

VW Bank: 3,1 Prozent für sechs Monate, monatliche Zinszahlung

Die Volkswagenbank bietet 3,1 Prozent pro Jahr auf neu angelegtes Tagesgeld – für sechs Monate und ab dem ersten Cent. Die monatliche Zinsauszahlung ermöglicht einen Zinseszinseffekt, den viele andere Angebote nicht bieten. Nach der Aktionszeit gilt der variable Standardzins von derzeit 1,0 Prozent.

Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA) bis 100.000 Euro und über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis 3 Millionen Euro.

Norisbank: 2,25 Prozent unbegrenzt – mit Bedingungen

Die Norisbank lockt mit 2,25 Prozent pro Jahr, allerdings nur bei gleichzeitiger Eröffnung eines kostenlosen Girokontos. Die Zinsgarantie gilt unbegrenzt, solange das Girokonto besteht. Wird es gekündigt, sinkt der Zins auf den variablen Standardzins von 0,75 Prozent. Zusätzlich muss der Kunde mindestens drei Zahlungspartner per Kontowechselservice übertragen, um eine Wechselprämie von 120 Euro zu erhalten.

Die Einlagensicherung besteht über Deutschland bis 100.000 Euro.

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BBVA: 3,5 Prozent auf dem Girokonto

Die spanische BBVA zahlt auf Guthaben auf dem kostenlosen Girokonto für sechs Monate 3,5 Prozent pro Jahr. Das Guthaben ist jederzeit verfügbar und funktioniert wie ein Tagesgeldkonto. Die monatliche Zinsgutschrift verstärkt den Zinseszinseffekt. Nach sechs Monaten wird die Verzinsung variabel und richtet sich nach Kontoguthaben und Nutzung.

Die Einlagensicherung erfolgt über Spanien bis 100.000 Euro, wobei Spanien bei der Bonität hinter Deutschland liegt.

Santander: 2,75 Prozent für vier Monate

Santander bietet Neukunden 2,75 Prozent pro Jahr für vier Monate, danach fällt der Zins auf 0,3 Prozent. Als Neukunde gilt, wer in den letzten zwölf Monaten kein Tagesgeldkonto bei Santander hatte. Es gibt keine Mindesteinlage, und der Aktionszins gilt auf unbegrenzte Einlagen – geeignet für kleine und große Summen.

Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA) bis 100.000 Euro und über den Einlagensicherungsfonds bis 3 Millionen Euro.

Scalable Capital: 2,5 Prozent variabel, ohne Laufzeitgarantie

Scalable Capital bietet ein Tagesgeldkonto mit 2,5 Prozent pro Jahr – allerdings variabel und nicht garantiert. Der Zins orientiert sich an den Marktbedingungen, etwa dem EZB-Leitzins, und kann jederzeit angepasst werden. Die tägliche Verzinsung und monatliche Gutschrift fördern den Zinseszinseffekt. Das Einlagevolumen ist unbegrenzt.

Die Einlagensicherung besteht bis 100.000 Euro pro Kunde, mit PRIME+ sogar bis 500.000 Euro durch Verteilung auf mehrere Partnerbanken.

Fazit: Tagesgeld bleibt attraktiv für kurzfristige Anlagen

Trotz Leitzinssenkungen lohnen sich Tagesgeldkonten für kurzfristige Anlagen weiterhin. Neukunden profitieren von Sonderaktionen: Chase bietet mit 4 Prozent den höchsten Zins, die Bank of Scotland eine lange Zinsgarantie von bis zu zwölf Monaten. Wer sich für ein Angebot entscheidet, sollte die Fristen im Blick behalten und die Bedingungen wie Girokonto-Eröffnung oder Einlagensicherung prüfen.