FC Augsburg: Baum fordert Top-3-Platz in der Fairness-Wertung
Baums Top-3-Wunsch: Fairness statt Punkte

Augsburg – Der FC Augsburg startet in die neue Saison, und Trainer Enrico Maaßen hat einen besonderen Wunsch: ein Platz unter den Top 3 der Fairness-Wertung. „Das wäre ein Zeichen, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und diszipliniert spielen“, sagt Maaßen im Trainingslager in Südtirol. Der 38-Jährige sieht darin einen Schlüssel zum Klassenerhalt.

Fairness als Erfolgsfaktor im Abstiegskampf

Die Fairness-Wertung zählt Gelbe und Rote Karten sowie Vergehen wie Meckern oder Zeitspiel. Wer fair spielt, kassiert weniger Strafen und bleibt häufiger in voller Besetzung. Für Maaßen ist das keine Kür, sondern Pflicht: „In engen Spielen entscheiden oft die kleinen Dinge. Wer fair bleibt, behält den Kopf frei.“

In der vergangenen Saison landete der FCA auf Platz 14 der Fairness-Tabelle – mit 64 Gelben Karten und drei Platzverweisen. Zum Vergleich: Spitzenreiter war der SC Freiburg mit nur 41 Gelben Karten. Maaßen will diese Bilanz deutlich verbessern.

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Trainingslager in Südtirol: Fokus auf Disziplin

Im Trainingslager in Ritzlar liegt der Schwerpunkt auf taktischer Disziplin und Zweikampfverhalten. „Wir üben, wie wir ohne Fouls verteidigen“, erklärt Maaßen. Auch die Schiedsrichter-Ansagen wurden analysiert: „Wir haben uns Video-Szenen angeschaut, um zu verstehen, wo die Grenzen sind.“

Kapitän Jeffrey Gouweleeuw unterstützt die Linie: „Fairness ist Teil unserer Identität. Wir wollen nicht durch Härte, sondern durch Cleverness überzeugen.“ Der Niederländer ist überzeugt, dass die Mannschaft davon profitiert.

Realistisches Ziel: einstellige Platzierung

Maaßen relativiert jedoch: „Top 3 wäre ein Traum, aber realistisch ist ein einstelliger Platz.“ In der Vorsaison lag der FCA auf Rang 14. „Wir müssen uns steigern, aber der Trend stimmt.“ Die Mannschaft habe in den Testspielen bereits gezeigt, dass sie die Vorgaben umsetzen kann.

Zum Auftakt der Saison trifft der FCA auswärts auf den VfB Stuttgart. Maaßen erwartet ein intensives Spiel: „Da zählt jeder Zweikampf. Wir müssen von Beginn an fair und konsequent sein.“

Die Fairness-Wertung ist nicht nur eine interne Zielsetzung, sondern auch ein Marketinginstrument: Der Verein wirbt mit dem Slogan „Fair play für Augsburg“. Maaßen hofft, dass die Fans diese Philosophie unterstützen: „Wenn wir fair spielen, sind wir auch sympathisch. Das kann uns helfen, neue Freunde zu gewinnen.“

Stimmen zum Trainingslager

Sportdirektor Stefan Reuter lobt die Entwicklung: „Die Mannschaft arbeitet sehr fokussiert. Die Vorgaben werden angenommen.“ Auch die Neuzugänge integrieren sich gut: „Sie verstehen schnell, worauf es ankommt.“

Insgesamt zeigt sich Maaßen zufrieden mit der Vorbereitung: „Die Basis stimmt. Jetzt müssen wir die Details verfeinern.“ Am Samstag steht ein Testspiel gegen einen italienischen Klub an – eine weitere Gelegenheit, die Fairness-Regeln umzusetzen.

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