Satansbratan im Steckbrief: Vom Tellerwäscher zum Comedy-Star
Satansbratan: Vom Tellerwäscher zum Comedy-Star

Erik Seidl, bekannt als „Satansbratan“, hat sich vom Tellerwäscher und Bauarbeiter zu einem der erfolgreichsten Comedy-Influencer Österreichs hochgearbeitet. Hunderttausende Fans folgen ihm auf Social Media, wo er mit kurzen Comedy-Sketches und überspitzten Klischee-Parodien begeistert. Mittlerweile zieht es den 27-jährigen Wiener auch ins Reality-TV, etwa zu „Promi Big Brother“ und in die „Villa der Versuchung“.

Vom Tellerwäscher zum Influencer

Geboren und aufgewachsen ist Erik im 10. Bezirk in Wien, in bescheidenen Verhältnissen. Seine Familie stammt ursprünglich aus Bosnien, doch der Influencer lebt auch heute noch mit seiner Familie in der österreichischen Hauptstadt. Nach dem Schulabschluss war an eine Influencerkarriere noch nicht zu denken: Erik arbeitete zunächst als Tellerwäscher in der Gastronomie und absolvierte anschließend eine Lehre im Schalungs- und Tiefbau.

Heute verdient er sein Geld vor der Kamera als Comedy-Künstler. Unter dem Alias „Satansbratan“ hat er sich zu einem der erfolgreichsten Social-Media-Stars Österreichs entwickelt. Sein Erfolgsrezept: gnadenlos freche und überspitzte Klischee-Parodien. In seiner bekanntesten Rolle, der „Jugo-Mutter“, stellt er eine überfürsorgliche Balkan-Mutter dar, in einer anderen den grantigen österreichischen Vater mit typischem Wiener Dialekt. Jede Rolle würzt er mit einer Prise Schmäh.

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Der Name als Markenzeichen

Seinen Künstlernamen „Satansbratan“ trägt Erik schon seit Schulzeiten. Er ist ein Wortspiel aus „Bratan“, einem Slangwort für Bruder, und „Satansbraten“, einem Ausdruck für Unruhestifter. Damals war er selbst ein Klassenclown und Unruhestifter – eben ein echter Satansbraten. Diese Rolle hat er bis heute perfektioniert.

Neben seiner Social-Media-Präsenz feierte Erik 2024 sein Debüt als Stand-Up-Comedian. Sein erstes Programm war auf Anhieb ein Erfolg: Zwei Shows waren ausverkauft. Damit hat er sich auch abseits der digitalen Bühne etabliert.

Reality-TV-Karriere

Seit 2023 ist „Satansbratan“ auch im Reality-TV unterwegs. Damals trat er bei der österreichischen Sendung „Forsthaus Rampensau“ an und gewann diese. Ein Jahr später suchte er bei „Match in Paradise“ nach der großen Liebe, verließ die Show jedoch ohne Erfolg. Im Oktober 2025 zog er bei „Promi Big Brother“ in den legendären Promi-Container – obwohl er die Show vorher nie gesehen hatte. Am Ende belegte er den fünften Platz.

2026 wagte er sich dann in die „Villa der Versuchung“. Die Fans freuten sich auf seine typische Schmäh-Komik, große Klappe und jede Menge Unterhaltung. Sein Reality-TV-Engagement zeigt: „Satansbratan“ ist nicht nur online ein Entertainer, sondern auch vor der Kamera.

Privatleben und Engagement

Abseits des Rampenlichts ist Erik ein bodenständiger Typ. Trotz seines Erfolgs wohnt er noch mit seinen Eltern, seinen zwei Geschwistern und seiner pflegebedürftigen Großmutter in einer Wohnung im Wiener Bezirk Favoriten. Er ist eng mit seiner Familie verbunden, verbringt viel Zeit mit seiner Schwester und genießt einfache Dinge wie Angeln oder E-Scooter-Ausflüge auf der Donauinsel. Sein Freundeskreis ist nach eigener Aussage sehr klein.

Sein Liebesleben hält er weitestgehend bedeckt. Bekannt ist seine ehemalige Liaison mit der Wiener Influencerin und „Miss Earth Austria 2023“ Zoe Müllner, doch mittlerweile sind die beiden getrennt. Offiziell ist „Satansbratan“ single.

Einst selbst ein Unruhestifter, klärt Erik heute an Schulen über Themen wie mentale Gesundheit, Cybermobbing und die Wichtigkeit einer Ausbildung auf. Viele seiner alten Freunde seien auf die schiefe Bahn geraten, und davor möchte er andere Kinder bewahren. Sein Engagement zeigt eine verantwortungsbewusste Seite des Comedy-Stars, die viele Fans überrascht.

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