Sicheres Zuhause: Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzenhalter
Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzenhalter

Katzenhalter aufgepasst: Viele beliebte Zimmerpflanzen sind für die Samtpfoten giftig. Doch es gibt zahlreiche schöne Alternativen, die als ungiftig gelten und sich für einen gemeinsamen Haushalt eignen. PETBOOK, das ebenfalls zu Axel Springer gehört, berichtet über die besten Optionen.

Klassiker für die Katzenwohnung

Katzengras (Cyperus zumula) gehört zu den Klassikern und wird von vielen Katzen gern gefressen. Es ist nicht nur ungiftig, sondern unterstützt auch die Verdauung. Katzenminze kann ebenfalls in der Wohnung gehalten werden – ihr Duft löst bei vielen Katzen Entspannung oder Euphorie aus. Katzengamander erinnert optisch an Thymian und wirkt auf Katzen anregend, manchmal sogar rauschähnlich. Das Kriechende Schönpolster ist weich, wasserreich und eine beliebte Alternative zu Katzengras.

Pflegeleichte Alternativen

Zyperngras (Cyperus involucratus) ist pflegeleicht und bei Katzen beliebt. Beim Kauf sollte man jedoch auf scharfe Blattränder oder Widerhaken achten, die Verletzungen verursachen könnten. Farne wie Schwertfarn, Streifenfarn, Geweihfarn, Frauenhaarfarn, Schildfarn und Saumfarn sind für Katzen unbedenklich. Sie bevorzugen helle bis halbschattige Standorte und eine hohe Luftfeuchtigkeit – ideal für Badezimmer.

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Ungiftig bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Katzen unbegrenzt daran knabbern sollten. Auch Dünger, Pflanzenschutzmittel oder scharfkantige Blätter können zum Problem werden. Prüfen Sie deshalb jede neue Zimmerpflanze sorgfältig, bevor sie bei Ihnen einzieht.

Blühende Schönheiten ohne Risiko

Gloxinien blühen in kräftigen Farben und mögen feuchte Erde ohne direkte Sonne. Wegen ihrer empfindlichen Blätter sollten Katzen sie möglichst nicht erreichen. Der Zimmerhibiskus ist pflegeleicht und liebt einen hellen Standort ohne pralle Mittagssonne. Steht er auf der Fensterbank über der Heizung, braucht er ausreichend Wasser.

Hängende Pflanzen für mehr Sicherheit

Hängende Zimmerpflanzen sind oft außer Reichweite von neugierigen Katzen. Die Leuchterblume ist robust und muss als Sukkulente nur selten gegossen werden. Sie bevorzugt einen hellen Standort ohne starke Sonne. Die Grünlilie ist widerstandsfähig und wächst auch an schattigeren Plätzen – Staunässe sollte vermieden werden. Schamblumen bilden lange Triebe und auffällige Blüten; sie mögen einen halbschattigen, warmen und feuchten Standort.

Vor dem Kauf neuer Zimmerpflanzen sollten Katzenhalter immer prüfen, ob die Art ungiftig ist. Auch Dünger, Gießwasser im Untersetzer oder scharfkantige Gräser können für Katzen zum Risiko werden. Mit den richtigen Pflanzen schaffen Sie ein sicheres und grünes Zuhause für Ihre Katze.

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