Ein Rechenfehler bei der Berechnung der Wassergebühren hat in Potsdam rund 2000 Haushalte getroffen. Die Stadtwerke-Tochter Energie und Wasser Potsdam (EWP) räumte ein, dass die Gebühren für Haushalte mit Gartenwasserzählern zu hoch angesetzt waren. Die rückwirkende Erhöhung der Wasserpreise sorgt bereits seit Monaten für Unmut. Nun kommt der Kalkulationsfehler hinzu, der die betroffenen Haushalte zusätzlich belastet.
Fehlerhafte Berechnung bei Gartenwasserzählern
Laut Stadtangaben wurden die Gebühren für rund 2000 Haushalte mit Gartenwasserzählern fehlerhaft berechnet. Diese Haushalte mussten aufgrund des Fehlers mehr zahlen, als eigentlich fällig gewesen wäre. Die Stadt und die EWP haben den Fehler eingeräumt, jedoch ist eine automatische Korrektur nicht vorgesehen. Betroffene müssen selbst aktiv werden und eine Überprüfung ihrer Abrechnung beantragen.
Kritik an der Informationspolitik
Die fehlerhafte Abrechnung stößt bei den betroffenen Bürgern auf Kritik. Viele fühlen sich von der Stadt und den Stadtwerken im Stich gelassen. Die rückwirkende Erhöhung der Wasserpreise hatte bereits für Verärgerung gesorgt, und der nun bekannt gewordene Rechenfehler verschärft die Situation. Die Stadtverwaltung verspricht, die Angelegenheit zu prüfen und die betroffenen Haushalte zu informieren.
So können Betroffene reagieren
Haushalte, die einen Gartenwasserzähler besitzen, sollten ihre Abrechnung überprüfen. Bei Unstimmigkeiten können sie einen Antrag auf Korrektur stellen. Die EWP hat angekündigt, die fehlerhaften Bescheide zu korrigieren, sobald der Fehler gemeldet wird. Eine automatische Berichtigung erfolgt jedoch nicht. Betroffene sollten daher zeitnah handeln, um eine Rückerstattung der zu viel gezahlten Beträge zu erhalten.



