Die Zollfahndung Frankfurt hat bei einer Kontrolle mehr als 62.000 Energy Drinks sichergestellt. Die Getränke enthielten laut Zoll nicht zugelassene und gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe. Sie waren für den deutschen Markt bestimmt und wurden nun aus dem Verkehr gezogen.
Detail der Kontrolle
Bei der Überprüfung einer Sendung, die aus einem Nicht-EU-Staat stammte, entdeckten die Beamten die Energy Drinks. Die genaue Herkunft wurde nicht genannt. Die Getränke waren in einem Lager in Frankfurt zwischengelagert und sollten offenbar in den Handel gelangen.
Bereits bei der ersten Sichtung fiel den Zöllnern auf, dass die Kennzeichnung nicht den EU-Vorschriften entsprach. Eine Laboranalyse bestätigte dann den Verdacht: Die Getränke enthielten Substanzen, die in der EU nicht zugelassen sind und gesundheitliche Risiken bergen können.
Gesundheitsgefahr durch Inhaltsstoffe
Die beanstandeten Inhaltsstoffe sind in der EU verboten, da sie unter anderem das Herz-Kreislauf-System belasten können. Gerade bei Energy Drinks, die oft in großen Mengen konsumiert werden, bestehe ein erhöhtes Risiko, so die Behörde.
Der Zoll wies darauf hin, dass solche Produkte nicht nur die Gesundheit gefährden, sondern auch einen unfairen Wettbewerb darstellen. Seriöse Hersteller, die sich an die Vorschriften halten, würden benachteiligt.
Weitere Ermittlungen
Die Ermittlungen laufen gegen den Empfänger der Ware. Ihm drohen nun ein Bußgeld sowie die Vernichtung der Getränke. Der Zoll betonte, dass solche Kontrollen regelmäßig stattfinden, um Verbraucher zu schützen.
Erst kürzlich hatte der Zoll in Frankfurt eine ähnliche Menge an illegalen Arzneimitteln sichergestellt. Die Kontrollen im Bereich der Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände seien ein Schwerpunkt der Arbeit.



