Zwiebeln einfrieren: Das sollten Sie beachten
Zwiebeln gehören in fast jede Küche, aber oft bleiben Reste übrig. Statt sie wegzuwerfen, können Sie sie einfrieren. Das verhindert Lebensmittelverschwendung und spart Zeit beim Kochen. Allerdings verändert sich die Konsistenz, weshalb eingefrorene Zwiebeln vor allem für warme Gerichte geeignet sind.
Rohe oder gegarte Zwiebeln einfrieren
Sowohl rohe als auch gegarte Zwiebeln lassen sich einfrieren. Das Aroma bleibt weitgehend erhalten, nur die Struktur wird weicher. Deshalb eignen sich aufgetaute Zwiebeln besonders für Suppen, Soßen oder Bratgerichte. Ganze Zwiebeln brauchen länger zum Einfrieren und Auftauen und werden danach sehr weich – besser ist es, sie vorher zu schneiden.
Richtig vorbereiten: Schälen und schneiden
Vor dem Einfrieren sollten Zwiebeln geschält und je nach Verwendungszweck gewürfelt, gehackt oder in Ringe geschnitten werden. Geschnittene Zwiebeln frieren schneller durch und lassen sich später portionieren. Füllen Sie sie in luftdichte Gefrierbeutel oder -dosen und entfernen Sie möglichst viel Luft, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Praxistipp: Vorfrieren für lockere Portionen
Ein Trick: Die geschnittenen Zwiebeln zunächst auf einem Teller oder Backblech vorfrieren. Danach in Gefrierbeutel umfüllen – so verkleben sie nicht zu einem Block. Gefrorene Zwiebeln können direkt aus dem Gefrierschrank in den Topf gegeben werden. Ein Auftauen ist meist nicht nötig. Falls doch, erfolgt es am besten schonend im Kühlschrank.
Laut myHOMEBOOK bleiben die Zwiebeln so bis zu sechs Monate haltbar. Wichtig: Nach dem Auftauen sollten sie zeitnah verarbeitet und nicht bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.



