In Freiburg im Breisgau hat die Polizei einen 31-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, zwei 15-jährige Mädchen in einem Park mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Die Beamten stellten bei dem Beschuldigten neben einer Gasdruckpistole auch ein Wurfmesser und einen Dolch sicher. Darüber hinaus fanden sie bei ihm eine Damenhandtasche, die nicht den Jugendlichen gehörte.
Passant alarmiert Polizei
Ein aufmerksamer Passant hatte am Dienstagabend den Notruf gewählt, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Mann die beiden Jugendlichen ansprach und dabei eine Waffe zog. Die beiden Mädchen konnten schreiend fliehen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und nahm den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Tatorts widerstandslos fest.
Aussagen der Teenager
Die beiden 15-Jährigen gaben gegenüber der Polizei an, dass der ihnen unbekannte Mann „wirres Zeug“ geredet habe, jedoch keine konkreten Forderungen stellte. Wie genau die Bedrohung ablief, wurde nicht mitgeteilt. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die gefundene Damenhandtasche nicht einer der Jugendlichen gehörte.
Psychiatrische Einweisung
Der 31-Jährige, der bereits polizeibekannt ist, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die Ermittlungen zu seinem Motiv und der Herkunft der Handtasche dauern an.



