Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag auf der Autobahn 7 nahe Fichtenau im Landkreis Schwäbisch Hall. Ein 58-jähriger Motorradfahrer erkannte nach Polizeiangaben zu spät, dass eine 23-jährige Autofahrerin vor ihm verkehrsbedingt abbremsen musste. Er fuhr mit seiner Maschine auf den Wagen der jungen Frau auf und wurde dabei schwer verletzt.
Unfallhergang auf der A7
Der Zusammenstoß geschah auf der A7 in Richtung Würzburg. Der Motorradfahrer, der aus bislang ungeklärter Ursache das Bremsmanöver übersah, prallte gegen das Heck des Autos. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass der 58-Jährige schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in eine nahegelegene Klinik. Eine 24-jährige Beifahrerin im Auto wurde bei dem Aufprall leicht verletzt. Die Autofahrerin selbst blieb unverletzt.
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen ist erheblich. Die Autobahn musste für die Dauer der Bergungsarbeiten teilweise gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Weitere Details wie die Höhe des Sachschadens oder mögliche Zeugenaussagen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Hintergrund: Unfallrisiko auf Autobahnen
Unfälle durch zu spätes Erkennen von Bremsmanövern sind auf Autobahnen keine Seltenheit. Die Polizei warnt immer wieder vor den Gefahren von Unachtsamkeit und zu geringem Sicherheitsabstand. Besonders Motorradfahrer sind bei solchen Auffahrunfällen aufgrund des fehlenden Schutzrahmens einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Die genauen Umstände des Unfalls bei Fichtenau werden nun von der zuständigen Verkehrspolizei untersucht.



