Ab diesem Mittwoch können Berliner Auszubildende eine vergünstigte Variante des Deutschlandtickets nutzen. Wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mitteilte, zahlen Auszubildende in schulischer Ausbildung in der Hauptstadt für das bundesweit gültige Nahverkehrsabo nur 37,80 Euro im Monat – statt der regulären 63 Euro. Die Differenz wird vom Land Berlin übernommen.
Brandenburg folgt im August
Auch in Brandenburg wird es diese Vergünstigung geben, allerdings erst ab dem 1. August. Der Vorverkauf für das vergünstigte „Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung“ startet jedoch ebenfalls am 1. Juli. Berechtigt sind nicht nur Auszubildende, sondern auch Personen, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr in Berlin oder Brandenburg absolvieren oder einen Bundesfreiwilligendienst leisten.
Komplexere Regelung für duale Ausbildung
Für Auszubildende in einer dualen Ausbildung gestaltet sich die Situation etwas komplizierter. Hier kommt es darauf an, ob der Arbeitgeber die sogenannte Jobticket-Variante des Deutschlandtickets anbietet. In diesem Fall zahlt das Unternehmen einen Zuschuss von mindestens 22,05 Euro an die Auszubildenden. Das Verkehrsunternehmen gewährt zusätzlich einen fünfprozentigen Rabatt auf den regulären Ticketpreis, sodass die Azubis maximal 37,80 Euro pro Monat zahlen. Allerdings bietet nicht jeder Arbeitgeber diese Möglichkeit.
Die Abos können bei den Verkehrsunternehmen der beiden Länder erworben werden. In Berlin ist dies bereits seit dem 1. Juni bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) möglich.



