Blitzeinschlag während Handballfest in Rastatt – neun Verletzte
In der Nacht zum Samstag ist es während eines Handballfests in Rastatt (Baden-Württemberg) zu einem schweren Blitzeinschlag gekommen. Neun Menschen wurden verletzt, sechs von ihnen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Das bestätigte die Polizei Offenburg dem SPIEGEL. Zuvor hatten unter anderem die „Badischen Neuesten Nachrichten“ berichtet.
Unter den Verletzten, die stationär aufgenommen wurden, befindet sich den Angaben zufolge auch ein 13-jähriger Junge. Eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen, schwebt aber nach Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr. Genauere Angaben zu den Verletzungen machte die Polizei zunächst nicht.
Zelte auf Sportplatz aufgestellt
Der Vorfall ereignete sich gegen 23 Uhr auf einem Sportplatz im Rastatter Stadtteil Niederbühl. Dort hatten zahlreiche Teilnehmer des zweitägigen Handballfests ihre Zelte aufgeschlagen, um zu übernachten. Auf der Webseite der Veranstaltung ist von 120 registrierten Mannschaften die Rede. Das Fest vereine „Sport, Musik und Party“.
Ob die Teilnehmer zum Zeitpunkt des Einschlags bereits schliefen oder gerade dabei waren, ihre Zelte wetterfest zu machen, konnte die Polizei nicht sagen. Das Unwetter zog mit heftigen Gewittern über die Region.
Weiterer Blitzeinschlag in Münsingen
Nicht nur in Rastatt schlug der Blitz ein. Auch in Münsingen im Landkreis Reutlingen wurde eine Frau auf einem Sportplatz von einem Blitz getroffen und leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei warnt angesichts der sommerlichen Gewitterlage eindringlich vor den Gefahren durch Blitze. Bei Gewittern sollten offene Flächen, Zelte und Metallkonstruktionen gemieden werden. Schutz bieten feste Gebäude oder Fahrzeuge mit geschlossenem Aufbau.



