Friedlicher Protest auf dem Schlossplatz
Rund 1.300 Menschen haben sich am Mittag auf dem Stuttgarter Schlossplatz versammelt, um gegen Kürzungen im Sozialstaat zu protestieren. Die Kundgebung unter dem Motto „Kommunen am Limit“ verlief nach Angaben der Polizei durchweg friedlich. „Es gab keine Zwischenfälle“, sagte ein Polizeisprecher.
Kritik an wachsender Ungleichheit
Die Veranstalter prangerten insbesondere die zunehmende soziale Ungleichheit in Deutschland an. Auch die geplanten Sparmaßnahmen bei der Rente und der gesetzlichen Krankenversicherung standen im Fokus der Redebeiträge. Die Protestierenden forderten eine Kehrtwende in der Sozialpolitik und warnten vor einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.
Die Demonstration ist Teil einer Reihe von Aktionen, die sich gegen die Sparpolitik der Bundesregierung richten. Bereits in den vergangenen Wochen gab es ähnliche Proteste in anderen Städten.



