Berlin erlebte im Juni extreme Wetterlagen und zählt laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zu den heißesten Bundesländern. Die Mitteltemperatur lag bei 20,2 Grad Celsius – nur im Saarland (20,9 Grad) und in Baden-Württemberg (20,5 Grad) war es noch heißer. Der bundesweite Durchschnitt betrug 19,5 Grad, wobei nur der Juni 2019 mit 19,8 Grad wärmer ausfiel.
Rekordhitze am 27. Juni
Am 27. Juni wurde in Berlin ein Allzeitrekord aufgestellt: In Tempelhof wurden 39,9 Grad gemessen. Die Werte sind laut DWD vorläufig, wobei die Daten für die letzten beiden Junitage auf Prognosen basieren. Die Temperaturen lagen deutlich über dem Klimamittelwert von 17,1 Grad der Jahre 1961 bis 1990, was auf den längerfristigen Klimawandel hinweist.
Wenig Regen, viel Sonne
Der Juni war in Berlin zudem extrem trocken: Mit rund 49 Litern pro Quadratmeter belegte die Hauptstadt im Ländervergleich den letzten Platz. Gleichzeitig gab es reichlich Sonnenschein: Rund 258 Sonnenstunden wurden gezählt, während der Referenzwert bei 226 Stunden liegt. Damit gehörte Berlin zu den sonnigsten Bundesländern.
Die Bilanz des DWD zeigt, dass Berlin im Juni 2024 von extremen Wetterbedingungen geprägt war, mit Rekordhitze, geringen Niederschlägen und überdurchschnittlich viel Sonne.



