Notaufnahme in Nördlingen nach Feueralarm durch defekten Kondensator evakuiert
Notaufnahme Nördlingen nach Feueralarm evakuiert

Ein technischer Defekt hat am Montag in der Notaufnahme des Krankenhauses Nördlingen (Landkreis Donau-Ries) zu einer Evakuierung geführt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein defekter Kondensator neben der Lüftungsanlage den Feueralarm auf der Station ausgelöst. Die alarmierte Feuerwehr konnte jedoch weder Brand noch Rauch feststellen.

Betroffene und Ablauf

Insgesamt mussten acht Personen die Notaufnahme verlassen: zwei Patienten und sechs Pflegekräfte. Nach etwa 45 Minuten konnten sie laut Polizei wieder in die Klinik zurückkehren. Die Ursache des Alarms wurde von Technikern des Krankenhauses identifiziert: Ein defekter Kondensator – ein Gerät zur vorübergehenden Speicherung und schnellen Abgabe elektrischer Energie – habe den Fehlalarm ausgelöst, erklärte ein Polizeisprecher.

Hintergrund und Sicherheit

Der Vorfall zeigt, wie empfindlich moderne Krankenhäuser auf technische Störungen reagieren. Obwohl kein tatsächlicher Brand oder Rauch auftrat, wurde die Notaufnahme vorsorglich evakuiert, um die Sicherheit von Patienten und Personal zu gewährleisten. Die Feuerwehr überprüfte die Räumlichkeiten gründlich, bevor die Station wieder freigegeben wurde. Der defekte Kondensator wurde inzwischen ausgetauscht, sodass der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.

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