Die Stadt Potsdam steckt in einer schweren Haushaltskrise. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) reagiert nun mit einem externen Beratungsmandat. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde ein Vertrag mit der „PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH“ unterzeichnet. Das Unternehmen soll die Finanzlage analysieren und Einsparpotenziale identifizieren.
Hintergrund der Krise
Die finanzielle Situation der brandenburgischen Landeshauptstadt ist angespannt. Steigende Ausgaben bei sinkenden Einnahmen zwingen die Verwaltung zum Handeln. Oberbürgermeisterin Aubel hatte bereits in der Vergangenheit auf die prekäre Lage hingewiesen und Sparmaßnahmen angekündigt. Nun wird die PD-Berater GmbH, an der auch die Stadt Potsdam beteiligt ist, mit der Optimierung des Haushaltsmanagements beauftragt.
Ziele des Beratungsprojekts
Das Projekt umfasst eine umfassende Konsolidierung und Optimierung der städtischen Finanzen. Ziel ist es, das Rathaus effizienter zu machen und langfristig die Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern. Die Berater sollen konkrete Sparvorschläge erarbeiten und Prozesse verschlanken. Oberbürgermeisterin Aubel betont, dass die externe Hilfe notwendig sei, um die Krise zu bewältigen.
Beteiligung der Stadt
Die PD-Berater der öffentlichen Hand GmbH ist ein Unternehmen, das sich mehrheitlich im Besitz öffentlicher Auftraggeber befindet. Auch die Stadt Potsdam ist Gesellschafterin. Dies soll eine enge Abstimmung und Transparenz gewährleisten. Der Vertrag wurde nun unterzeichnet, die Arbeit soll zeitnah beginnen.
Die Maßnahme ist Teil eines größeren Sparkurses, den die Stadtverwaltung eingeleitet hat. Weitere Schritte werden in den kommenden Monaten erwartet. Die Bürgerinnen und Bürger sollen über die Entwicklungen informiert bleiben.



