VAG entschuldigt sich mit Freifahrten für Hitzeschäden an Nürnberger Straßenbahn
VAG: Freifahrten nach Hitzeschäden an Straßenbahn

Die Nürnberger Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) entschuldigt sich bei ihren Fahrgästen mit Freifahrten für den fast zweiwöchigen Ausfall der Straßenbahnen. Nach Hitzeschäden am extrem heißen Wochenende Ende Juni standen die Bahnen tagelang still. Ab Mittwoch soll der Betrieb auf allen Strecken wieder regulär laufen, wie die VAG mitteilte.

Ursache: Bitumen wurde weich

Die extreme Hitze hatte die Füllmasse Bitumen zwischen Schienen und Asphalt weich werden lassen, wodurch Gleise und Bahnen verschmutzt wurden. Die Reinigung gestaltete sich als aufwendig. Die Straßenbahnen konnten nach dem Stillstand am 27. Juni nur nach und nach wieder in Betrieb gehen. „Als kleine Wiedergutmachung bekommen unsere Fahrgäste am kommenden Wochenende eine Freifahrt auf allen unseren Straßenbahnlinien“, teilte VAG-Vorstandssprecher Tim Dahlmann-Resing mit.

Präventive Maßnahmen gegen Hitze

Die VAG will künftig besser auf extreme Hitze vorbereitet sein. Bei hohen Temperaturen sind demnach Streckenbegehungen vorgesehen. Zudem könne vorsorglich Sand oder Kalkmilch auf die Bitumenstreifen entlang der Schienen gestreut oder aufgetragen werden, um ein Anhaften zu verhindern und eine starke Erwärmung der Füllmasse zu vermeiden. Es werde auch geprüft, ob die Strecken mit Wasser gekühlt werden können. Im Extremfall müsse der Verkehr jedoch eingestellt werden, noch bevor Schäden entstehen.

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Auswirkungen auf Fahrgäste

Der Ausfall hatte für viele Fahrgäste erhebliche Beeinträchtigungen bedeutet, da die Straßenbahnen tagelang nicht oder nur eingeschränkt fuhren. Mit der Freifahrt am Wochenende will die VAG ein Zeichen der Entschuldigung setzen. Die genauen Kosten des Ausfalls und der Entschädigungsmaßnahmen wurden nicht beziffert.

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