Waldbrand auf ehemaligem Militärgelände bei Jüterbog: 2,4 Hektar in Flammen
Waldbrand bei Jüterbog: 2,4 Hektar brennen

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg ist erneut ein Feuer ausgebrochen. Wie ein Sprecher der Feuerwehrleitstelle in Brandenburg an der Havel mitteilte, brennt es auf einer Fläche von 2,4 Hektar – das entspricht mehr als drei Fußballfeldern. „Die Feuerwehr ist weiter im Einsatz“, sagte der Sprecher. Für Menschen bestehe keine Gefahr.

Warnung vor Rauchentwicklung

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte die Bevölkerung in der Region vor Rauchentwicklung durch den Waldbrand am ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West. In der Warnmeldung hieß es: „Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab. Ermöglichen Sie den Rettungskräften ungehinderten Zugang zum Einsatzgebiet!“ Wegen anhaltender Trockenheit gilt fast in ganz Brandenburg die zweithöchste Gefahrenstufe für Waldbrände.

Wiederkehrende Brände auf munitionsbelastetem Gelände

Der ehemalige Truppenübungsplatz ist bekannt für immer wieder auftretende Waldbrände. Im Jahr 2023 brannte es bei Jüterbog auf rund 700 Hektar. Die Stadt im Landkreis Teltow-Fläming liegt südlich von Berlin und nahe der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Die Brandbekämpfung wird dadurch erschwert, dass das Gelände mit Munition belastet ist. Die Feuerwehr versuchte, mit sogenannten Waldbrandriegeln die Ausbreitung zu hemmen.

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Bereits im Mai dieses Jahres gab es bei Jüterbog den ersten großen Waldbrand der Saison. Mindestens 152 Hektar waren damals betroffen – eine Fläche von etwa 215 Fußballfeldern.

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