Walpertskirchen – Ein schreckliches Unglück erschüttert die Gemeinde Walpertskirchen im Landkreis Erding. Ein 45-jähriger Landwirt ist am Sonntag offenbar versehentlich in eine Güllegrube gestürzt und gestorben. Andere Bauern hatten den Mann zunächst als vermisst gemeldet, nachdem sie auf seinem Hof einen offenstehenden Schachtdeckel entdeckt hatten.
Die Polizei leitete sofort eine Suchaktion ein, bei der unter anderem ein Hubschrauber und ein Taucher zum Einsatz kamen. Der Taucher fand schließlich die Leiche des Landwirts in der Güllegrube. Zuvor hatten die Landwirte bereits große Mengen Gülle aus der Grube abgepumpt, um die Suche zu erleichtern.
Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen tragischen Unfall. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht. Der genaue Hergang des Unglücks ist noch unklar. Der Verstorbene hinterlässt vier Kinder. In der Gemeinde ist die Bestürzung groß.
Bürgermeister Franz Hörmann sprach von einem „unfassbaren“ Unglück. Der 45-Jährige galt laut Medienberichten als „umsichtiger Betriebsspezialist“, was den tragischen Unfall für viele noch unbegreiflicher macht. Aus Trauer wurden in der Gemeinde sogar Veranstaltungen abgesagt.
Für die Einsatzkräfte war der Vorfall besonders belastend, da viele den Verunglückten persönlich kannten. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch ein ADAC-Hubschrauber sowie Spezialkräfte im Einsatz.



