Die Schauspielerin Michaela May, bekannt aus zahlreichen Fernsehrollen, sieht ihren bayerischen Dialekt als mögliches Hindernis für ihre Karriere an. In einem Interview erklärte sie, dass sie oft auf ihre Herkunft reduziert werde und dadurch bestimmte Rollen nicht bekomme.
May, die in München geboren wurde und bis heute in Bayern lebt, betonte, dass sie stolz auf ihre Wurzeln sei, aber der Dialekt manchmal als „zu provinziell“ angesehen werde. „Es gibt Regisseure, die denken, dass man mit bayerischem Akzent nicht ernst genommen werden kann“, sagte die 73-Jährige.
Trotz dieser Herausforderungen hat May eine erfolgreiche Karriere hingelegt, unter anderem in der Serie „Die Rosenheim-Cops“. Sie ist jedoch der Meinung, dass der Dialekt sie in bestimmten Genres, wie etwa anspruchsvollen Dramen, benachteiligt habe.
May appellierte an die Film- und Fernsehbranche, offener für regionale Eigenheiten zu sein. „Dialekte bereichern die Kultur und sollten nicht als Makel gesehen werden“, so die Schauspielerin.



