Hertha, Union und Füchse: Berliner Sportclubs erschüttert nach CSD-Attacke
Berliner Sportclubs erschüttert nach CSD-Attacke

Die Berliner Sportclubs Hertha BSC, Füchse Berlin und Union Berlin haben mit Bestürzung auf den tödlichen Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) reagiert. Eine Frau wurde getötet, als ein Van in eine Menschenmenge fuhr. Zahlreiche weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die Veranstaltung wurde am Samstagabend abgebrochen.

Reaktionen von Hertha BSC

Der Fußball-Zweitligist Hertha BSC äußerte sich in den sozialen Medien: „Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten. Es macht uns tief betroffen, dass ein Tag, der für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft steht, so endete.“ Hertha war am Samstag zum ersten Mal mit einer eigenen Fußgruppe beim CSD dabei. Der Club bot nach dem Vorfall mit seinem Schutzkonzept „Wo ist Lotte?“ Hilfe und Beratung an.

Füchse Berlin verurteilen die Tat

Handball-Bundesligist Füchse Berlin schrieb unter anderem auf der Plattform X: „Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangenen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das Schärfste.“ Die Füchse betonten den friedlichen Charakter der Veranstaltung und ihre Solidarität mit der LGBTQ+-Gemeinschaft.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Union Berlin zeigt sich bestürzt

Auch der Fußball-Bundesligist Union Berlin reagierte betroffen. Auf Instagram postete der Verein: „Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut. Wir bleiben eisern!“ Damit unterstrich Union seine Verbundenheit mit den Werten des CSD. Der Club drückte seine Trauer über den Angriff aus und bekräftigte sein Engagement für Vielfalt und Toleranz.

Der Hintergrund der Tat

Der CSD in Berlin ist eine jährliche Parade, die für die Rechte und Sichtbarkeit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und queeren Menschen eintritt. Am Samstagabend fuhr ein Van nahe der Veranstaltung in eine Menschengruppe. Eine 42-jährige Frau erlag ihren Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Verletzten. Die Polizei nahm den Fahrer fest. Die Ermittlungen zu Motiv und Tathergang dauern an.

Die Sportclubs der Hauptstadt zeigen sich solidarisch und wollen in den kommenden Tagen weiterhin Unterstützung anbieten. Die Trauer um das Opfer und die Betroffenheit über die Tat sind groß.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration