Der für Sonntag erwartete höhere Wasserstand am gestrandeten Buckelwal in der Ostsee stellt die Helfer vor neue Herausforderungen. Der Wal könnte selbstständig losschwimmen, möglicherweise in die falsche Richtung, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) betonte.
Um zu verhindern, dass der zwölf Tonnen schwere Wal weiter in die Flachwasserzone gerät, wurden am Nachmittag 16 riesige Sandsäcke, sogenannte Big Bags, angeliefert. Sie sollen im Wasser versenkt werden und eine Barriere zwischen dem Wal und der Flachwasserzone bilden, erklärte der mit den Baggerarbeiten beauftragte Unternehmer Fred Babbel.
Zeitgleich wird für den Wal eine mehr als 100 Meter lange Rinne zum Fahrwasser gebaggert. Auf einer Art Lastkahn soll der Wal dann Richtung Meer gebracht werden – möglicherweise am Sonntag oder Montag.



