Burgenlandkreis war 2025 Sachsen-Anhalts Blitzer-Hotspot
Burgenlandkreis war 2025 Sachsen-Anhalts Blitzer-Hotspot

Der Burgenlandkreis war im Jahr 2025 gemessen an seiner Fläche der Blitzer-Hotspot in Sachsen-Anhalt. Auf rund 1.400 Quadratkilometern wurden insgesamt 431 Blitze gezählt, wie der Informationsdienst Aldis/Blids mitteilte. Die Blitzdichte lag bei 0,31 Blitzen pro Quadratkilometer.

Landesweit wurden im vergangenen Jahr 3.501 Einschläge registriert. Weitere Landkreise mit hoher Blitzdichte waren Stendal (0,24) und der Altmarkkreis Salzwedel (0,22). Weniger Blitze gab es in Magdeburg (0,06), Dessau-Roßlau (0,10) und dem Salzlandkreis (0,10).

Deutschlandweit verzeichnete Kaufbeuren im Allgäu mit 1,23 Blitzen pro Quadratkilometer die höchste Blitzdichte. Die niedrigste wurde in Kiel mit 0,05 gemessen. Insgesamt gab es 2025 in Deutschland ungewöhnlich selten Blitze: 99.930 Erdblitze wurden gezählt, weniger als halb so viele wie im Vorjahr mit 209.619 Einschlägen.

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Die Blitzhäufigkeit hängt stark vom Wetter ab. Wärme und Feuchtigkeit begünstigen Blitze, weshalb sie vor allem im Sommer auftreten, in trockenen Jahren jedoch seltener sind. Dass Städte oft an den Extremen der Skala stehen, liegt laut den Experten an ihren kleineren Flächen, die weniger Ausgleich bieten.

Die Statistik von Aldis/Blids unterscheidet sich von anderen Blitzstatistiken, da nur Erdblitze gezählt werden und jeder Blitz nur einmal, auch wenn mehrere Entladungen durch denselben Kanal fließen.

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