Seltene Luftbilder: Fotograf fliegt über Eispanzer um Hiddensee
Seltene Luftbilder: Fotograf fliegt über Eispanzer um Hiddensee

Hiddensee – Eis, so weit das Auge reicht. Die Ostsee ist zugefroren, die Insel Hiddensee wirkt wie aus einer anderen Welt. Weiße Flächen, aufgeworfene Schollen, harte Kanten. Aus der Luft zeigt sich eine Landschaft, die sonst nur aus dem hohen Norden bekannt ist. Wo sonst raue Wogen die Ostsee aufwühlen, herrscht eisige Erstarrung.

Fotograf Klaus Haase flog über die zugefrorene Ostsee bis Hiddensee in einer einmotorigen Cessna. Der Fotograf zu BILD: „Wir wollten das Naturschauspiel unbedingt aus der Luft sehen.“ Er startete in Barth zu einem Rundflug entlang der vereisten Küste. Die Bedingungen waren schwierig. Starker Wind, spiegelglatte Rollbahn: „Bei der Landung war es ziemlich turbulent.“ „Aber die Bilder waren es wert“, sagt Haase. Seine Bilder zeigen die Schönheit der Ostsee, die zur Eiswüste wurde.

Tagelang war Hiddensee nur mit dem Eisbrecher „Swanti“ zu erreichen. Er ersetzte zwischen der Insel Rügen und Hiddensee die Fähre „Vitte“. Sie musste wegen eines Eisschadens zur Reparatur. Die Reederei riet Touristen davon ab, Richtung Hiddensee zu reisen. Denn „Swantje“ diente zwar auch als Fähre, wurde vor allem für die Grundversorgung der Insel gebraucht.

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