Strandkorb-Preise an Nord- und Ostsee steigen deutlich
Strandkorb-Preise an Nord- und Ostsee steigen deutlich

Urlauber an der deutschen Nord- und Ostseeküste müssen in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen: Die Mietpreise für Strandkörbe sind vielerorts um bis zu 20 Prozent gestiegen. Grund sind höhere Kosten für Anschaffung, Lagerung und Personal. Je nach Standort und Lage zahlen Gäste zwischen 10 und 20 Euro pro Tag.

Besonders teuer ist es an der Ostsee: In Kühlungsborn kosten Körbe am Wasser bis zu 19 Euro pro Tag, in Zinnowitz 16 Euro. In Scharbeutz verlangen einige Vermieter für Strandkörbe in der ersten Reihe sogar 20 Euro. Auch auf Rügen und Usedom stiegen die Preise: In Sellin und Heringsdorf werden 12 Euro pro Tag fällig, in Zinnowitz 16 Euro.

An der Nordsee fielen die Erhöhungen moderater aus. Auf Borkum stiegen die Preise um 15 Prozent auf 13 Euro pro Tag. In St. Peter-Ording kosten Strandkörbe in der Hochsaison 12 Euro. Auf Sylt bleiben die Preise in Westerland und Rantum stabil bei 12 bis 15 Euro, während List von 8 auf 10 Euro erhöhte.

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Martin Grimmer, Vermieter am Südstrand in Sellin, erklärt: „Die Vermietung ist ein Saisongeschäft. Die Nachfrage konzentriert sich auf zwei, drei Sommermonate. Um bei den aktuellen Preissteigerungen über die Runden zu kommen, mussten auch wir die Preise anheben.“ Einige Vermieter verzichten bewusst auf Erhöhungen, um eine positive Stimmung zu bewahren.

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