Mehr als 80.000 Menschen haben trotz großer Hitze und zwischenzeitlicher Unwetter den Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin besucht. Das teilte die Bundesregierung am Wochenende mit. Zu den meistbesuchten Stationen gehörte erneut das Kanzleramt, wo Bundeskanzler Friedrich Merz und Kanzleramtschef Thorsten Frei (beide CDU) mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kamen.
Einblicke in Ministerien und Regierungsarbeit
Die Besucherinnen und Besucher konnten unter anderem einen Hubschrauber der Bundespolizei von innen besichtigen, verschiedene Ministerien erkunden oder direkt mit Mitgliedern der Bundesregierung sprechen. Zu den Gästen zählten Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).
Ziel der regelmäßigen Öffnung der Regierungsgebäude ist es, Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Arbeit von Regierung und Verwaltung zu ermöglichen. Der Tag der offenen Tür fand bei sommerlichen Temperaturen statt, die zeitweise von Gewittern unterbrochen wurden.
Kanzleramt als Publikumsmagnet
Das Kanzleramt zog erneut die meisten Besucher an. Dort nutzten viele die Gelegenheit, mit dem Bundeskanzler und anderen Regierungsmitgliedern ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung bot ein umfangreiches Programm mit Führungen, Informationsständen und Vorführungen der Sicherheitskräfte.
Die Bundesregierung wertete die hohe Besucherzahl als Zeichen des anhaltenden Interesses der Bevölkerung an politischen Prozessen. Trotz der extremen Wetterbedingungen zeigten sich die Veranstalter zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes.



