Wittelsbacher Jagdhaus: Zehetmair wünscht weitere 600 Jahre
Wittelsbacher Jagdhaus: Zehetmair wünscht weitere 600 Jahre

Das Wittelsbacher Jagdhaus in Wartenberg feierte am Freitag mit einem Festempfang sein 600-jähriges Bestehen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Gebäude im Jahr 1409. Staatsminister a. D. Hans Zehetmair (CSU) hielt die Festrede und wünschte dem Haus „weitere 600 Jahre“.

Zehetmair ordnete das Jagdhaus in die bayerische Geschichte ein, beginnend mit dem Jahr 1180, als Bayern an die Wittelsbacher fiel. Er erinnerte daran, dass Wartenberg zeitweise Hauptstadt Bayerns war und „im Mittelpunkt der abendländischen Geschichte“ stand. Das Jagdhaus wurde errichtet, um höfische Jagdgesellschaften unterzubringen, da alle Wittelsbacher begeisterte Jäger gewesen seien.

Bürgermeister Manfred Ranft nutzte die Gelegenheit, um auf die Zuschusszusage durch die Städtebauförderung hinzuweisen und sprach mehrfach von „unserem Wittelsbacher Jagdhaus“. Das Gebäude wurde bis 1972 als Schule genutzt. Nach der Rede trug sich Zehetmair in das Goldene Buch des Marktes Wartenberg ein.

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Die musikalische Umrahmung gestalteten Brigitte Sälzl (Barockflöte), Bernd Scheumaier (Kontrabass) und Fred Sälzl (Cembalo) mit Werken von Antonio Vivaldi. Der anhaltende Beifall der Gäste im Rathausfoyer zeigte die Wertschätzung für das historische Gebäude.

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