Offenburg – Die 20 Grad der vergangenen Tage sind Geschichte: Der Winter ist in den Südwesten zurückgekehrt. Im Schwarzwald sorgt Schneefall für Chaos auf den Straßen, und die Räumfahrzeuge sind im Dauereinsatz. Besonders betroffen sind höhere Lagen über 700 Meter im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
In den bayerischen Alpen herrscht seit dem Morgen Lawinengefahr. Oberhalb der Waldgrenze wurde die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Meteorologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter warnt: „20 bis 30 Zentimeter Neuschnee werden in der Alpenregion oberhalb von 1000 Metern erwartet, genau rechtzeitig zum Beginn der Osterferien.“
Der Kälteeinbruch hat auch Folgen für die Natur: „Viele Blüten werden die Kälte nicht überstehen“, so Brandt. Die Temperaturen sinken landesweit: An den Küsten werden null Grad erwartet, im Rest Deutschlands sind deutliche Minusgrade möglich.
Meteorologe Thorsten Kaluza vom Deutschen Wetterdienst sagt ein verregnetes Wochenende voraus. „Von Nordwesten erwarten wir am Freitag eine Warmfront, die Dauerregen vom Saarland bis nach Mecklenburg-Vorpommern bringt. Sonntagabend kommt dann die nächste Front, dann sind auch Gewitter möglich.“
Ein Hoffnungsschimmer: „Bis Ostern bleibt das Wetter wackelig. Für die Feiertage gibt es aber einen positiven Trend. Es könnte zwei sonnige Tage geben.“ Genauere Vorhersagen werden in den nächsten zwei Tagen erwartet.



