Das Kant-Gymnasium in Berlin-Spandau ist trotz eines erheblichen Sanierungsstaus das begehrteste Gymnasium im Bezirk. Die Schule dient regelmäßig als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen und erfreut sich bei Eltern großer Beliebtheit. Schulleiter Marc Vehlow betont die besondere Atmosphäre und das Engagement des Kollegiums.
Filmkulisse und besonderes Flair
Das historische Gebäude des Kant-Gymnasiums, erbaut im Jahr 1908, zieht nicht nur Schüler an, sondern auch Filmemacher. Die Schule war bereits Schauplatz für Produktionen wie „Der Lehrer“ und „Tatort“. „Die Architektur und das Ambiente sind einzigartig“, sagt Schulleiter Marc Vehlow. „Das schätzen auch die Eltern, die oft von den Dreharbeiten berichten.“
Sanierungsstau: Eine Herausforderung
Allerdings hat die Schule mit einem Sanierungsstau zu kämpfen. Laut Bezirksamt Spandau belaufen sich die notwendigen Investitionen auf rund 5 Millionen Euro. Dringend benötigt werden unter anderem neue Fenster, eine moderne Heizungsanlage und die Sanierung der Turnhalle. Trotzdem bleibt die Nachfrage nach Schulplätzen hoch: Für das Schuljahr 2025/26 gab es 320 Anmeldungen bei nur 120 verfügbaren Plätzen.
Was Eltern besonders schätzen
Eltern loben vor allem das breite Bildungsangebot und die engagierte Lehrerschaft. „Die Schule legt großen Wert auf individuelle Förderung und ein respektvolles Miteinander“, erklärt eine Mutter, deren Tochter die siebte Klasse besucht. „Trotz der räumlichen Einschränkungen fühlt sich mein Kind hier wohl und wird gut unterstützt.“ Auch die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, von Robotik bis Theater, tragen zur Beliebtheit bei.
Zukunftsperspektiven
Der Schulleiter blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir arbeiten eng mit dem Bezirk zusammen, um die Sanierung voranzutreiben. Unser Ziel ist es, die Schule noch attraktiver zu machen – für Schüler, Eltern und auch für Filmteams.“ Die Sanierungsarbeiten sollen in den nächsten drei Jahren abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt das Kant-Gymnasium ein gefragter Ort der Bildung – trotz Baustellen.



