Rund 19.000 Schüler*innen aus ganz Deutschland haben sich am Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ beteiligt und kreative Beiträge zum Umgang mit Desinformation eingereicht. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zeichnete heute die Gewinner*innen der zwölften Wettbewerbsrunde im Historischen Stadtbad Oderberger in Berlin aus. Insgesamt gingen 22 Haupt- und Sonderpreise an Schulen aus zehn Bundesländern.
Engagement für eine gerechtere Welt
„Es ist sehr ermutigend, dass so viele junge Menschen Ideen für die Zukunft unserer Welt entwickeln und sie aktiv mitgestalten wollen. Dieses wichtige Engagement verdient Anerkennung und Wertschätzung. Deshalb freue ich mich darauf, die Gewinner*innen des entwicklungspolitischen Schulwettbewerbs für ihren großartigen Einsatz für eine bessere Welt auszuzeichnen“, betonte die Ministerin bei der Preisverleihung. Rund 250 Schüler*innen und Lehrkräfte nahmen an der Veranstaltung teil.
Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ und forderte die Teilnehmenden auf, sich mit Desinformation auseinanderzusetzen und Verantwortung für eine gerechtere Welt zu übernehmen. Mehr als 400 Beiträge wurden eingereicht.
Die Gewinner in den Kategorien
In Kategorie 1 (Klassen 1 bis 4) belegte die Grundschule Beuthener Straße in Hannover (Niedersachsen) den ersten Platz. In Kategorie 2 (Klassen 5 bis 7) siegte die Volksschule Oberammergau (Bayern). Die IGS Gifhorn (Niedersachsen) gewann in Kategorie 3 (Klassen 8 bis 10), und die IGS Bothfeld in Hannover (Niedersachsen) setzte sich in Kategorie 4 (Klassen 11 bis 13) durch.
Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 ausgezeichnet: die Grundschule Beuthener Straße in Hannover, das Pascal-Gymnasium in Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen), die Sommerbergschule in Buchenbach (Baden-Württemberg), die Staatliche Grundschule Kaltenwestheim in Kaltennordheim (Thüringen) und die Wilhelm-Focke-Oberschule in Bremen (Bremen).
Besonderer Preis für Schulaustausch
Ein besonderer Preis ging an die Gemeinschaftsschule Campus Cordis in Dresden (Sachsen). Die Schule erhält Unterstützung für einen Schulaustausch im Rahmen des entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms (ENSA) von Engagement Global.
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Seit dem Schuljahr 2003/2004 findet er alle zwei Jahre statt und zielt darauf ab, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht zu verankern und Kinder und Jugendliche für globale Themen zu sensibilisieren.
Organisationen aus Zivilgesellschaft, Medien und Wirtschaft unterstützen den Wettbewerb, darunter Aktion gegen den Hunger gGmbH, Cornelsen Verlag, Grundschulverband e.V., Kindernothilfe e.V., Stiftung Menschen für Menschen, Schulkurier, SOS Kinderdörfer weltweit, TUI Care Foundation und ZEIT für die Schule.



