85 Millionen Euro für eine Schule – aber keine Möbel?
In Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg wurde ein modernes Schulgebäude für 85 Millionen Euro errichtet. Doch die Eröffnung des Heinrich-Hertz-Gymnasiums ist gefährdet, weil der Senat keine Mittel für die Ausstattung bereitstellt. Der Bezirk steht vor einem Rätsel: Das Super-Gebäude steht leer, während Schüler und Lehrer auf eine zeitgemäße Lernumgebung warten.
Bezirksreporter Patrick Goldstein berichtet
Die neue Schule sollte eigentlich ein Vorzeigeprojekt werden. Mit stylischen Möbeln und modernster Technik sollte das Gymnasium Maßstäbe setzen. Doch die Senatsfinanzverwaltung blockiert die Finanzierung. „Alles Quatsch“, kommentiert ein Sprecher des Bezirks. Man habe die Investitionen getätigt, aber nun fehle das Geld für die Grundausstattung.
Folgen für den Schulbetrieb
Ohne Möbel können die Räume nicht genutzt werden. Der Start des Schulbetriebs ist ungewiss. Eltern und Lehrer sind verunsichert. Der Bezirk fordert vom Senat eine schnelle Lösung, um die Bildung der Kinder nicht zu gefährden. Die Diskussion um die Finanzierung von Schulausstattung in Berlin ist neu entfacht.
Hintergrund des Projekts
Das Heinrich-Hertz-Gymnasium ist eines der teuersten Schulbauprojekte der Stadt. Geplant war eine Eröffnung im Herbst 2026. Doch nun steht das Gebäude leer, während die Verhandlungen zwischen Bezirk und Senat andauern. Der Bezirksreporter Patrick Goldstein hat die Hintergründe recherchiert.



