Deichbrand-Festival 2026: Neue Bühne, WM-Public Viewing und 100+ Acts
Deichbrand 2026: Neue Bühne, WM-Übertragung und 100 Acts

Am Donnerstag startet das Deichbrand-Festival in Nordholz an der Nordseeküste. Bis Sonntag, den 19. Juli, werden rund 60.000 Musikfans erwartet. Die Veranstalter präsentieren über 100 Acts, eine neue Bühne und erstmals Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft.

Anreise und Parken

Die Festivaladresse lautet Otto-Lilienthal-Straße 1, 27639 Wurster Nordseeküste. Mit dem Auto erreicht man das Gelände über die A27 Richtung Cuxhaven, Abfahrt Neuenwalde. Von Hamburg aus bietet sich die B73 bis Cuxhaven an. Ein separates Parkticket ist erforderlich und sollte vorab gebucht werden.

Mit der Bahn fahren Gäste von Hamburg bis Cuxhaven oder von Bremen bis Nordholz. Von beiden Bahnhöfen verkehren Shuttlebusse direkt zum Festivalgelände.

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Headliner und Musikprogramm

Die Veranstalter setzen auf eine Mischung aus Rock, Hip-Hop, Pop, Indie und Elektronik. Headliner ist die US-Punkrock-Band Rise Against, die Klassiker und Stücke ihres neuen Albums "Ricochet" spielt. Das deutsche Duo SDP präsentiert sein Album "Die Wollen Nur Spielen".

Rock-Fans kommen mit den Dropkick Murphys, Beatsteaks und Electric Callboy auf ihre Kosten. Sido und Marteria vertreten das Hip-Hop-Lager. Scooter, Cascada und die No Angels sorgen für Nostalgie. Indie- und Alternative-Klänge liefern Giant Rooks, Feine Sahne Fischfilet, Ikkimel und 01099. Für tanzbare Momente sorgen Felix Jaehn, HBZ und Querbeat. Weitere Acts sind Zartmann, The Rasmus, Mia Julia, Alexander Marcus und Nura.

Neuheiten: Electronic Selection und Bühne New Port

Erstmals erweitert das Deichbrand sein Line-up um die Electronic Selection mit über 30 Acts aus der Elektronikszene, darunter Andhim, Nora En Pure, Kollektiv Turmstraße und Ellen Allien. Geboten wird Techno, melodischer House und experimentelle Live-Performances.

Am Standort des ehemaligen Palastzelts entstand nach zwölf Monaten Planung die neue Bühne "New Port". Sie bietet mehr Platz, immersive Lichtwelten und verbesserten Sound.

Abseits der Bühnen ersetzt das "Hideaway" die bisherige Workshop-Area "Green Circus". Dort finden Besucher Workshops, Kreativangebote, Ruhezonen und den Awareness Point sowie die "Corona Oasis" mit Meditationsangeboten.

Bezahlen per Chip im Festivalbändchen

Eine wichtige Änderung: Auf dem gesamten Gelände wird ausschließlich mit einem integrierten Chip im Festivalbändchen bezahlt. Bargeld wird nicht mehr akzeptiert. Guthaben kann vorab online oder vor Ort aufgeladen werden. Restguthaben wird nach dem Festival gebührenfrei ausgezahlt.

Public Viewing zur Fußball-WM

Erstmals überträgt das Deichbrand einige WM-Spiele und verspricht das größte Public Viewing Deutschlands. Gezeigt werden das Halbfinale am Mittwoch, das Spiel um Platz drei am Samstag und das Finale am Sonntag. Die Zeiten sind so abgestimmt, dass Fans Acts und Spiele verfolgen können.

Ticketoptionen und Camping

Das "All Days Ticket" sichert Zugang vom 16. bis 19. Juli. Tagestickets gibt es für Donnerstag bis Sonntag. VIP-Tickets bieten besonderen Komfort. Camping ist nicht inbegriffen, benötigt wird eine zusätzliche Karte. Für Mittwoch gibt es Frühanreise-Tickets, für eine Nacht das "Sleepover Ticket" auf Camp North.

Kinder unter acht Jahren haben keinen Zutritt. 15-Jährige benötigen eine volljährige Begleitperson mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten. 16- und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung kommen, müssen das Konzertgelände aber vor Mitternacht verlassen.

Camping und Regeln

Das reguläre Camping öffnet am Donnerstag um 12 Uhr. Mit Frühanreise-Ticket ist der Einlass ab Mittwoch, 15 Uhr. Abreise bis Montagmittag. Es gibt Zeltplätze, Wohnmobil-Bereiche teils mit Strom, und das Comfort Village mit Holzhütten oder Chalets. Gruppen können reservierbare Grundstücke buchen.

Es gilt ein striktes Glasverbot. Crowdsurfing ist untersagt und kann zum Platzverweis führen. Offenes Feuer ist verboten. Grillen ist erlaubt, jedoch nur ohne flüssige Anzünder und mit Gaskartuschen bis maximal 500 Gramm. Eigene Getränke sind nicht erlaubt.

Hilfesuchende können Mitarbeiter ansprechen; der Satz "Wo geht's nach Panama?" signalisiert Unterstützungsbedarf.

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