Unfall in Berlin-Spandau: Elfjähriger auf E-Scooter verletzt
Ein elfjähriger Junge ist am Sonntagnachmittag in Berlin-Spandau mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, als er von einem Auto angefahren wurde. Nach Angaben der Polizei überquerte das Kind eine Mittelinsel und fuhr auf die Fahrbahn, wo es mit dem Wagen eines 52-jährigen Fahrers zusammenstieß. Der Junge erlitt Verletzungen an Armen und Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Keine Versicherung für den E-Scooter
Die Polizei stellte fest, dass für den E-Scooter kein Nachweis über eine Haftpflichtversicherung vorgelegt werden konnte. Die Mutter des Jungen war ebenfalls am Unfallort anwesend. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.
Anstieg der Unfälle mit E-Scootern
Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern ist in den letzten Jahren gestiegen. Erst am 17. April starb eine 14-jährige Fahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Auto, ihre gleichaltrige Beifahrerin erlitt schwere Kopfverletzungen. E-Scooter gelten aufgrund ihrer kleinen Räder und der schmalen Trittbretter als schwer zu beherrschen, insbesondere bei Unebenheiten, Vollbremsungen oder Ausweichmanövern.
Regeln für E-Scooter-Fahrer
Das Fahren von E-Scootern ist erst ab 14 Jahren erlaubt. Es ist nur eine Person pro Roller gestattet, und es gelten die gleichen Alkoholgrenzen wie für Autofahrer. Das Befahren von Gehwegen ist verboten. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die Regeln zu beachten, um Unfälle zu vermeiden.



