Am Donnerstag, dem 9. Juli, beginnen die Sommerferien in Berlin und Brandenburg. Der ADAC rechnet bereits am Freitagnachmittag mit einem deutlichen Anstieg des Reiseverkehrs, wenn Berufs- und Urlaubsverkehr aufeinandertreffen. Besonders staugefährdet sind laut dem Verkehrsclub die Hauptreiserouten Richtung Süden, in die Alpen und Mittelgebirge, an die Nord- und Ostsee sowie in die Naherholungsgebiete. Baustellen könnten die Situation zusätzlich verschärfen.
Diese Autobahnen sind besonders betroffen
Der ADAC hat eine Liste der Strecken in Berlin und Brandenburg veröffentlicht, die am Wochenende besonders stauanfällig sein könnten:
- A9 (Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München)
- A10 (Berliner Ring)
- A11 (Berliner Ring – Kreuz Uckermark)
- A12 (Berliner Ring – Frankfurt (Oder))
- A13 (Schönefelder Kreuz – Dresden)
- A24 (Berliner Ring – Pritzwalk – Schwerin – Hamburg)
- A100 (Berliner Stadtring)
Staurekord im Vorjahr auf der A24
Im vergangenen Jahr kam es auf der A24 zwischen dem Berliner Ring und Pritzwalk zum längsten Stau in Brandenburg mit bis zu 29 Kilometern Länge. Auch in diesem Jahr könnte es auf dieser Strecke zu erheblichen Verzögerungen kommen.
Urlauber aus den meisten Bundesländern sind am kommenden Wochenende unterwegs. Nur in Baden-Württemberg und Bayern beginnen die Sommerferien erst Ende Juli und Anfang August.
Der ADAC empfiehlt, die Reisezeiten zu meiden und gegebenenfalls auf alternative Routen oder Verkehrsmittel auszuweichen. Auch die Nutzung von Stau-Apps und Verkehrsinformationen könne helfen, Staus zu umfahren.



