Ein Vierteljahrhundert verschollen: Geldbeutel taucht wieder auf
Ein verlorener Geldbeutel, der 25 Jahre lang wie vom Erdboden verschluckt war, ist in Bayern wieder aufgetaucht. Der Besitzer konnte den Fund kaum glauben, als er von der Polizei benachrichtigt wurde.
Am Montag entdeckte ein Mann beim Mähen nahe eines Campingplatzes bei Fürsteneck (Bayern) ein Portemonnaie im hohen Gras. Es lag dort, als hätte es schon immer dort gelegen. Der Finder brachte die Geldbörse umgehend zur Polizei, die anhand der Dokumente im Inneren den Eigentümer ausfindig machen konnte. Der Mann hatte das Portemonnaie vor rund 25 Jahren verloren.
Fundstücke aus vergangener Zeit
In der Geldbörse fanden sich ein 1996 ausgestellter Führerschein, eine längst abgelaufene Bankkarte und eine Telefonkarte im Wert von sechs D-Mark. Doch das war nicht alles: Auch zehn D-Mark in bar hatten die Jahrzehnte und alle Witterungen überstanden. Zwar ist der Betrag heute nicht mehr viel wert, doch bei der Bundesbank lassen sich die alten Scheine noch umtauschen. Nach dem amtlichen Wechselkurs entspricht dies rund fünf Euro.
Der Fund sorgte bei dem Besitzer für eine Reise in die Vergangenheit. Die Polizei zeigte sich erfreut über die gelungene Rückführung des verlorenen Gegenstands.



