Die Suche nach den drei Vermissten in den Trümmern des eingestürzten Hauses in Görlitz hat bislang keine konkreten Hinweise erbracht. „Wir haben derzeit noch nichts gefunden, aber wir gehen davon aus, je tiefer wir kommen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir auf Personen treffen“, sagte die Leiterin der Feuerwehr Görlitz, Anja Weigel, am Nachmittag.
Bei den Arbeiten müssen Trümmerteile weiter abgetragen werden. Dabei sei wichtig, die Sicherung der Einsatzkräfte nicht außen vor zu lassen, so Weigel. „Und dann müssen wir einfach abwarten. Das kann schnell gehen, das kann auch bis morgen dauern.“
Beim Bergen von Trümmerteilen sind inzwischen mehrere Radlader, Bagger und Kräne im Einsatz. „Die Arbeiten laufen sehr gut“, sagte Weigel. Es werde parallel von zwei Seiten gearbeitet, um insbesondere größere Trümmerteile zu entfernen.
Das Haus war am frühen Montagabend eingestürzt. Bei den Vermissten handelt es sich um zwei rumänische Touristinnen im Alter von 25 und 26 Jahren und einen 48 Jahre alten Mann mit bulgarischer und deutscher Staatsangehörigkeit, der sich aus beruflichen Gründen in Görlitz aufgehalten hatte.



