OSZ-Stadträtin bleibt hart: Keine Alternative zur Auslagerung der 7. Klassen
Keine Alternative zur Auslagerung der 7. Klassen am OSZ

Die Stadträtin von Steglitz-Zehlendorf bleibt bei ihrer Entscheidung: Die Auslagerung der 7. Klassen der Max-von-Laue-Schule an ein Oberstufenzentrum (OSZ) sei alternativlos. Eltern hatten sich vehement gegen den Standort gewehrt, der mehrere Kilometer von der eigentlichen Schule entfernt liegt.

Keine Alternative zur Auslagerung

„Es gibt keine Alternative zur derzeitigen Lösung“, erklärte die Stadträtin gegenüber der Bezirksreporterin Katrin Lange. Formal gehören die neuen 7. Klassen zwar zur Max-von-Laue-Schule in Lichterfelde, unterrichtet werden sie jedoch am OSZ. Die räumliche Trennung sorgt seit Wochen für Unmut bei Eltern und Schülern.

Die Entscheidung sei aufgrund von Platzmangel an der Max-von-Laue-Schule notwendig geworden. Die Schule habe keine weiteren Kapazitäten, um die zusätzlichen Klassen aufzunehmen. Das OSZ biete hingegen ausreichend Raum und die nötige Infrastruktur.

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Elternproteste bleiben ungehört

Elternvertreter hatten in den vergangenen Wochen mehrfach gegen die Auslagerung protestiert. Sie befürchten, dass die räumliche Distanz den Schulalltag erschwert und die Kinder benachteiligt. „Unsere Kinder müssen täglich lange Wege in Kauf nehmen und fühlen sich nicht als Teil der Schulgemeinschaft“, kritisierte ein Elternsprecher.

Die Stadträtin zeigte sich jedoch unbeeindruckt. „Die Sicherheit und der reibungslose Ablauf des Unterrichts stehen im Vordergrund“, betonte sie. Eine Rückkehr der 7. Klassen an den Hauptstandort sei frühestens nach Abschluss der geplanten Sanierungsarbeiten in einigen Jahren möglich.

Blick in die Zukunft

Die Bezirksverwaltung prüft derzeit langfristige Lösungen, um die räumliche Situation an der Max-von-Laue-Schule zu verbessern. Bis dahin bleibt die provisorische Unterbringung am OSZ bestehen. Die Stadträtin appellierte an das Verständnis der Eltern: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer dauerhaften Lösung, aber kurzfristig gibt es keine Alternative.“

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