Kritik an Kompromissvorschlag für Rechenzentrum in Potsdam
Kritik an Kompromissvorschlag für Rechenzentrum

Nach der Vorstellung eines als final geltenden Kompromissvorschlags zum vorläufigen Erhalt des Kreativhauses Rechenzentrum für die kommenden sieben Jahre gibt es von verschiedenen Seiten erste Kritik. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel hatte den Vorschlag zur Weiternutzung des Rechenzentrums bis 2033 vorgelegt. Ob es in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) eine Mehrheit für die Einigung gibt, zu der sich am Mittwochabend das Rechenzentrum, die Stiftung Garnisonkirche und die Stadtverwaltung per Pressemitteilung bekannt hatten, ist daher ungewiss.

Details des Kompromissvorschlags

Der Kompromissvorschlag sieht vor, dass das Rechenzentrum als Kreativhaus für weitere sieben Jahre bestehen bleibt. Die Stiftung Garnisonkirche und die Stadtverwaltung haben sich auf diese Übergangslösung geeinigt, um eine Nutzung des Gebäudes bis 2033 zu ermöglichen. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei der Stadtverordnetenversammlung, die über den Vorschlag abstimmen muss.

Reaktionen und Kritik

Erste Kritiker haben sich bereits zu Wort gemeldet. Sie bemängeln, dass der Vorschlag nicht weit genug gehe und die Zukunft des Kreativhauses weiterhin ungewiss sei. Insbesondere die kurze Laufzeit von nur sieben Jahren und die fehlende langfristige Perspektive stoßen auf Unmut. Andere Stimmen fordern eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.

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Die Stadtverordnetenversammlung wird in den kommenden Wochen über den Kompromissvorschlag beraten. Es bleibt abzuwarten, ob eine Mehrheit für die Einigung zustande kommt oder ob weitere Verhandlungen notwendig werden.

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