In Potsdam kann derzeit rund jede zehnte Dienstleistung der Stadtverwaltung bequem vom heimischen PC oder per Handy beantragt werden. Das geht aus einer Antwort des Rathauses auf eine Anfrage der CDU-Fraktion im Stadtparlament hervor.
Digitalisierungsfortschritt in Potsdam
Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) hat die Digitalisierung und Effizienzsteigerung der Stadtverwaltung zu einem Kernvorhaben erklärt. Der aktuelle Zwischenstand zeigt, dass von den rund 600 angebotenen Dienstleistungen etwa 60 digital verfügbar sind. Dazu zählen unter anderem die Beantragung von Ausweisen, Reisepässen und Wohngeld.
CDU fordert mehr Tempo
Die CDU-Fraktion hatte die Anfrage gestellt, um den Fortschritt der Digitalisierung zu überprüfen. „Wir brauchen mehr Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung“, sagte ein Sprecher der CDU. „Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass sie Behördengänge zunehmend online erledigen können.“
Weitere Schritte geplant
Die Stadtverwaltung plant, das Angebot an digitalen Dienstleistungen weiter auszubauen. Bis Ende 2025 sollen mindestens 30 Prozent der Dienstleistungen online verfügbar sein. Dafür werden zusätzliche Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro bereitgestellt.



