Die drei Puma-Jungtiere im Tierpark Ströhen (Landkreis Diepholz) haben eine Überraschung parat: Entgegen erster Annahmen sind sie nicht alle männlich. Wie der Tierpark bei einem Pressetermin mitteilte, handelt es sich bei einem der Drillinge um ein Weibchen. Dies wurde bei einer genaueren Untersuchung der Tiere festgestellt.
Impfung und Chip für die Drillinge
Gut zwei Monate nach der Geburt wurden die Puma-Jungen nun geimpft und mit einem Mikrochip versehen. Seitdem können Besucher die Tiere auch in den Freigehegen bestaunen. Die drei Jungtiere sind inzwischen knapp zwei Monate alt und entwickeln sich prächtig.
Zukunft in anderen Zoos
In Ströhen werden die Puma-Drillinge jedoch nicht dauerhaft bleiben. Sie sollen an andere Zoos abgegeben werden, um den Bestand der Zoopopulation von Pumas zu sichern. „Pumas sind auch sehr begehrte Tiere für Zoos“, sagte Zooinhaber und Tierarzt Nils Ismer. Der Tierpark Ströhen ist nach eigenen Angaben einer der wenigen in Deutschland, die Pumas halten. Ismer betonte, dass dort nun seit vielen Jahren erfolgreich neue Junge gezüchtet würden. Während einzelne Jungtiere oder Geschwisterpaare bei Pumas häufiger vorkommen, gelten drei gesunde Jungtiere laut dem Tierpark als bemerkenswerter Wurf.
Namenswettbewerb für Besucher
Bevor die Drillinge Ströhen in einigen Monaten verlassen, haben Besucher des Zoos die Möglichkeit, den drei Jungtieren Namen zu geben. Namensvorschläge seien willkommen, sagte Ismer. Die Pfleger und Zoobetreiber würden aus allen Einsendungen die drei besten Namen auswählen. Die jeweiligen Vorschlaggeber sollen mit einem Eintritt in den Zoo und einem Besuch bei ihren Namenspaten belohnt werden. Eine Präferenz bei den Namen gebe es nicht. „Von Fiete bis Pumerina ist alles möglich.“



