Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf spitzt sich die Platznot an den weiterführenden Schulen zu. Das Bezirksamt hat beschlossen, mehr siebte Klassen als ursprünglich geplant zu eröffnen. Grund dafür ist die hohe Nachfrage, insbesondere an den Gymnasien.
Anmeldungen für die siebten Klassen
Nach rund 100 Tagen Wartezeit erhalten die Familien nun die Bescheide des Schulamts. Auf den ersten Blick scheint die Situation entspannt: Der Bezirk kann alle Kinder an Integrierten Sekundarschulen unterbringen. An den Gymnasien bleiben sogar 158 Plätze frei. Doch dieser Eindruck täuscht, denn die Verteilung der Schüler ist ungleichmäßig.
Mehr Bedarf an beliebten Schulen
Besonders stark nachgefragt sind einige Gymnasien im Bezirk. Um allen Anmeldungen gerecht zu werden, öffnet das Bezirksamt zusätzliche Klassen. Dies betrifft vor allem Schulen, die bei Eltern und Schülern besonders beliebt sind. Die genauen Standorte der neuen Klassen hat die Bezirksverwaltung bekannt gegeben.
Die Maßnahme zeigt, wie angespannt die Schulsituation in Charlottenburg-Wilmersdorf ist. Obwohl rechnerisch genug Plätze vorhanden sind, führen die Wünsche der Familien zu Engpässen. Das Bezirksamt hofft, mit den Extra-Klassen die Situation zu entschärfen.
Eltern und Schüler müssen sich jedoch auf längere Wartezeiten und mögliche Kompromisse bei der Schulwahl einstellen. Die Bezirksverwaltung arbeitet daran, langfristig mehr Kapazitäten zu schaffen.



