Urlauber stirbt nach Sturz im Karwendelgebirge
Bei einem Bergunfall im Karwendelgebirge ist ein 76-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Urlauber gemeinsam mit seiner Ehefrau auf dem Abstieg auf dem Leitersteig bei Mittenwald im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Kurz vor Erreichen des Tals verlor der Mann in einer anspruchsvollen Steigpassage die Kontrolle, kam von dem schmalen Weg ab und stürzte rund 70 Meter durch steiles, teils senkrechtes Gelände ab. Seine Frau verlor ihn dabei aus den Augen und wählte umgehend den Notruf.
Bergwacht und Notarzt im Einsatz
Einsatzkräfte der Bergwacht und der alpinen Einsatzgruppe der Polizei fanden den Mann. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte der Notarzt eines Rettungshubschraubers nur noch den Tod des 76-Jährigen feststellen. Die Ehefrau wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Zweiter tödlicher Unfall im Kleinwalsertal
Auch im Kleinwalsertal hat sich eine Tragödie ereignet. Beim Wandern ist eine Urlauberin tödlich verunglückt. Die 63-jährige Frau aus Deutschland war gemeinsam mit ihrem Ehemann unterwegs, wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg mitteilte. Von der Bergstation der Söllereckbahn liefen sie auf dem Wanderweg des Fellhorngrats in Richtung Fellhorn. Nach einer Pause beschloss das Ehepaar den Angaben zufolge, den Weg in Richtung Fellhorn nicht fortzusetzen, sondern zurück zur Bergstation der Söllereckbahn zu wandern.
Sturz über 60 Höhenmeter
Etwa 500 Meter nach dem Schlappoldeck sei die Urlauberin auf dem markierten Weg mutmaßlich gestürzt – und etwa 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne nach unten gefallen. Der Ehemann und mehrere andere Wanderer alarmierten die Rettungskräfte. Wegen des unmittelbaren Verlaufs der deutsch-österreichischen Grenze am Grat war die Bergwacht Oberstdorf (Bayern) im Einsatz. Die Bergretter und ein Notarzt konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.



