In Brandenburg hat sich im Jahr 2025 eine Veränderung bei den beliebtesten Vornamen für Neugeborene ergeben. Theo hat Matheo als Spitzenreiter bei den Jungen abgelöst, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden mitteilte. Bei den Mädchen bleibt Emilia weiterhin auf dem ersten Platz. Die GfdS berücksichtigte bei ihrer Auswertung auch alternative Schreibweisen der Namen.
Emilia und Matheo waren zuvor führend
Emilia und Matheo hatten in den Jahren 2023 und 2024 die Namenslisten in Brandenburg angeführt. Theo lag im Jahr 2024 lediglich auf Platz acht und konnte sich nun deutlich verbessern. Hinter Matheo auf Platz zwei folgt bei den Jungen Noah auf dem dritten Rang. Bei den Mädchen belegen Charlotte und Emma die Plätze zwei und drei.
Berlin zeigt konstantes Ranking
Anders als in Brandenburg hat sich in Berlin an der Spitze der Namensliste nichts geändert. Dort sind Sophia und Mohammed weiterhin die beliebtesten Vornamen für Babys. Dies zeigt, dass regionale Unterschiede bei der Namenswahl durchaus bestehen können.
Bundesweite Entwicklung: Sophia und Noah vorn
Bundesweit gesehen sind Sophia und Noah die häufigsten Vornamen für neugeborene Babys. Die GfdS veröffentlicht seit dem Jahr 1977 jährlich eine Liste mit den am häufigsten vergebenen Vornamen in Deutschland. Für die aktuelle Auswertung wurden Daten von rund 750 Standesämtern herangezogen, die insgesamt fast 830.000 Eintragungen übermittelten. Laut der Gesellschaft werden damit fast 91 Prozent aller im Jahr 2025 in Deutschland vergebenen Vornamen erfasst.
Die Beliebtheit von Vornamen unterliegt ständigen Schwankungen und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Prominente, Filmfiguren oder gesellschaftliche Trends. In Brandenburg zeigt sich nun ein neuer Trend mit Theo an der Spitze der Jungennamen, während Emilia ihre Spitzenposition bei den Mädchen behauptet.



