Im Schuljahr 2026 haben mehr als 90 Prozent der rund 27.000 Berliner Siebtklässler einen Platz an ihrer Wunschschule erhalten. Dieser Wert bleibt stabil im Vergleich zu den Vorjahren. Wie die Bildungsverwaltung am Freitag mitteilte, besuchen rund 10.600 Jugendliche ein Gymnasium, während knapp 17.000 eine Integrierte Sekundarschule (ISS) oder Gemeinschaftsschule wählen.
Kontinuität und neue Entwicklungen bei den Anmeldezahlen
Die Liste der meistangefragten Oberschulen zeigt viele bekannte Namen, aber auch Überraschungen. Laut Susanne Vieth-Entus, Autorin des Artikels, gibt es sowohl Kontinuitäten als auch neue Trends. Die Nachfrage nach bestimmten Schulen bleibt hoch, während andere Einrichtungen an Beliebtheit gewinnen.
Die Top 20 der Gymnasien
Unter den Gymnasien führen weiterhin das Humboldt-Gymnasium in Tegel und das Canisius-Kolleg in Mitte die Liste an. Auch das Französische Gymnasium in Berlin-Mitte und das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Lichtenberg verzeichnen hohe Anmeldezahlen. Neu in den Top 20 ist das Emmy-Noether-Gymnasium in Treptow-Köpenick.
Die Top 20 der Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen
Bei den ISS und Gemeinschaftsschulen dominieren die Evangelische Schule Berlin Zentrum und die Schule an der Dahme in Köpenick. Die Kurt-Tucholsky-Schule in Pankow und die Fritz-Karsen-Schule in Neukölln bleiben ebenfalls stark nachgefragt. Ein neuer Name ist die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in Neukölln.
Hintergrund der Anmeldezahlen
Die Bildungsverwaltung betont, dass die hohe Trefferquote bei den Wunschschulen auf eine verbesserte Planung und mehr Schulplätze zurückzuführen sei. Dennoch gibt es weiterhin Schulen mit extrem hohem Andrang, was zu Losverfahren führt. Eltern sollten sich frühzeitig über die Anmeldefristen informieren.



