ZLB am Alexanderplatz: Entscheidung noch vor der Wahl
ZLB am Alexanderplatz: Entscheidung vor der Wahl

Die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) Berlin soll am Alexanderplatz ein neues Zuhause finden. Finanz- und Kultursenator Stefan Evers (CDU) kündigte an, noch vor den Wahlen eine Entscheidungsgrundlage vorzulegen. „Wir kommunalisieren ein Filetstück im Land Berlin“, sagte Evers. Der Direktor der ZLB, Volker Heller, zeigte sich zuversichtlich, dass der Umzug gelingen wird.

Hintergrund des Projekts

Seit Jahren wird über einen Neubau für die ZLB diskutiert. Der Standort am Alexanderplatz gilt als prestigeträchtig und zentral. Das bisherige Warenhaus an der Stelle soll umgebaut werden. Die Kosten werden auf rund 400 Millionen Euro geschätzt. Der Senat plant, das Gebäude zu erwerben und in eine moderne Bibliothek umzuwandeln.

Politische Bedeutung

Die Entscheidung über den Umzug fällt mitten im Wahlkampf. Evers betonte, dass die Bibliothek ein Leuchtturmprojekt für die Stadt sei. „Die ZLB wird ein Ort der Begegnung und des Wissens“, so der Senator. Die Opposition kritisiert hingegen die hohen Kosten und fordert mehr Transparenz.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Stimmen aus der Bibliothek

Direktor Heller begrüßte die Pläne: „Der Alexanderplatz ist ideal für uns. Wir erwarten mehr Besucher und eine bessere Erreichbarkeit.“ Die ZLB hat derzeit rund 1,5 Millionen Besucher jährlich. Mit dem Umzug soll die Zahl steigen. Heller rechnet mit einer Bauzeit von etwa fünf Jahren.

Nächste Schritte

Der Senat will im Herbst 2026 einen konkreten Beschluss fassen. Bis dahin sollen Machbarkeitsstudien und Finanzierungspläne vorliegen. Evers versprach, die Bürger frühzeitig einzubeziehen. „Wir werden alle relevanten Akteure an einen Tisch holen“, sagte er.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration