Ein Spieler des Hamburger SV hat ein ungewöhnliches Bade-Ritual für sich entdeckt. Jeden Morgen um Punkt 8:30 Uhr steigt der Profi in die Badewanne. Das berichtet die Bild-Zeitung. Der Fußballer schwört auf die morgendliche Zeremonie, um seinen Körper auf den Tag vorzubereiten und die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Warum ein Bade-Ritual?
Der HSV-Profi, dessen Name nicht genannt wird, erklärte laut Bild: „Das warme Wasser hilft mir, morgens in den Gang zu kommen. Es entspannt die Muskeln und klärt den Kopf.“ Das Ritual sei fester Bestandteil seiner Morgenroutine geworden. Der Spieler betonte, dass er sich nach dem Bad deutlich fitter und konzentrierter fühle. Dies wirke sich positiv auf sein Training und die Spiele aus.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Mediziner bestätigen, dass ein warmes Bad am Morgen durchaus Vorteile haben kann. Die Wärme fördert die Durchblutung und lockert verspannte Muskeln. Allerdings warnen Experten vor zu heißen Bädern, da diese den Kreislauf belasten könnten. Der HSV-Profi hält die Wassertemperatur laut eigenen Angaben bei etwa 37 Grad Celsius. Das Bad dauere maximal 15 Minuten.
Der Verein selbst äußerte sich nicht zu den privaten Gewohnheiten des Spielers. Teamkollegen sollen das Ritual jedoch belächeln, wie die Bild berichtet. Ein Mitspieler wird zitiert: „Er kommt immer mit roten Wangen ins Training. Aber wenn es ihm hilft, soll er machen.“
Einzigartig in der Bundesliga
Solch ein spezifisches Bade-Ritual ist im Profifußball selten. Die meisten Spieler setzen auf Kältebäder oder Wechselduschen nach dem Training. Der HSV-Profi geht bewusst den umgekehrten Weg. Er ist überzeugt, dass die Wärme ihm einen Vorteil verschafft. Ob das Ritual auch an spielfreien Tagen oder bei Auswärtsspielen durchgeführt wird, ließ der Spieler offen. Klar ist: Um 8:30 Uhr morgens steht bei ihm die Entspannung an erster Stelle.



