Wunder von Venezuela: 11-Jähriger nach 74 Stunden unter Trümmern gerettet
11-Jähriger nach 74 Stunden unter Trümmern gerettet

Ein 11-jähriger Junge ist nach 74 Stunden unter den Trümmern des verheerenden Erdbebens in Venezuela lebend gerettet worden. Die Bergung ereignete sich in der Hauptstadt Caracas, wie Rettungskräfte bestätigten. Das Kind wurde schwer verletzt, aber ansprechbar aus den Trümmern gezogen und sofort in ein Krankenhaus gebracht.

Rettung nach tagelanger Suche

Rettungsteams arbeiteten unermüdlich, um den Jungen zu finden. Nach Angaben der Behörden war er in einem eingestürzten Wohnhaus verschüttet. Die Helfer setzten schwere Bergungsgeräte und Suchhunde ein. Die Rettung wurde live im venezolanischen Fernsehen übertragen und löste landesweit Jubel und Erleichterung aus.

Präsident Nicolás Maduro sprach von einem „Wunder“ und dankte den Rettungskräften. „Dieser Junge ist ein Symbol der Hoffnung für alle Venezolaner in dieser schweren Zeit“, sagte er in einer Stellungnahme. Die genaue Identität des Kindes wurde aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

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Erdbeben fordert zahlreiche Opfer

Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte Venezuela am Dienstag erschüttert und schwere Zerstörungen angerichtet. Offiziellen Angaben zufolge starben mindestens 42 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Tausende Häuser stürzten ein oder wurden unbewohnbar. Besonders betroffen waren die Regionen um Caracas und die Küstenstadt La Guaira.

Internationale Hilfsteams, darunter auch Spezialisten aus Deutschland, sind im Einsatz. Die Bundeswehr flog mit einem Transportflugzeug Hilfsgüter und Rettungskräfte nach Venezuela. „Wir tun alles, um jedes Menschenleben zu retten“, sagte ein Sprecher des Technischen Hilfswerks (THW).

Hoffnungsschimmer in der Katastrophe

Die Rettung des Jungen ist nicht die einzige gute Nachricht. Bereits zuvor war ein Baby lebend aus den Trümmern gezogen worden. Auch eine junge Frau konnte nach 48 Stunden gerettet werden. Die Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck, um weitere Überlebende zu finden.

Die venezolanische Bevölkerung zeigt sich solidarisch. In Caracas spenden Anwohner Wasser und Lebensmittel an die Obdachlosen. Die Regierung rief den Notstand aus und bat um internationale Hilfe. Die Rettung des 11-Jährigen gibt dem Land neuen Mut, die schwere Krise zu bewältigen.

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